Schäffer, Fritz (Bestand)
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Schäffer Fritz:01
Archiv für Christlich-Soziale Politik (Archivtektonik) >> A. Personen der Zeitgeschichte >> Nachlässe
Beschreibung: CSU (Landespartei und KV Passau), Bundestagswahlen, Ministertätigkeit, Memoiren (Manuskript) 1946-1961
Findmittel: Datenbank
Lebensdaten: 12.05.1888 - 29.03.1967
Biogramm: Dr. iur.; Beamter, Staatsrat, MdL, MdB, Bayerischer Ministerpräsident, Bundesminister
1907-1911 Studium der Rechtswissenschaften in München; 1915-1916 Soldat; 1917 Referent im Innenministerium, 1918 Bezirksamtsassessor in Kelheim, 1920 Regierungsrat im Kultusministerium; 1920-1933 MdL der BVP, 1929-1933 deren Landesvorsitzender; 1931-1933 Staatsrat und kommissarischer Leiter des bayerischen Finanzministeriums; 1933 abgesetzt; 1933-1945 Rechtsanwalt in München, mehrfach inhaftiert; Mai bis September 1945 Bayerischer Ministerpräsident, 1945 Mitgründer der CSU und erster Vorsitzender des CSU-BV München, 1946-1948 politisches Betätigungsverbot durch die amerikanische Militärregierung, 1949-1961 MdB, 1949-1957 Bundesfinanzminister, 1957-1961 Bundesjustizminister
Findmittel: Datenbank
Lebensdaten: 12.05.1888 - 29.03.1967
Biogramm: Dr. iur.; Beamter, Staatsrat, MdL, MdB, Bayerischer Ministerpräsident, Bundesminister
1907-1911 Studium der Rechtswissenschaften in München; 1915-1916 Soldat; 1917 Referent im Innenministerium, 1918 Bezirksamtsassessor in Kelheim, 1920 Regierungsrat im Kultusministerium; 1920-1933 MdL der BVP, 1929-1933 deren Landesvorsitzender; 1931-1933 Staatsrat und kommissarischer Leiter des bayerischen Finanzministeriums; 1933 abgesetzt; 1933-1945 Rechtsanwalt in München, mehrfach inhaftiert; Mai bis September 1945 Bayerischer Ministerpräsident, 1945 Mitgründer der CSU und erster Vorsitzender des CSU-BV München, 1946-1948 politisches Betätigungsverbot durch die amerikanische Militärregierung, 1949-1961 MdB, 1949-1957 Bundesfinanzminister, 1957-1961 Bundesjustizminister
0,2 lfd m Teilnachlass; (Bundesarchiv)
Bestand
Literatur: Menges, Franz: Fritz Schäffer (1888-1967) in: hg. v. Jürgen Aretz, Robert Morsey, Anton Rauscher, Zeitgeschichte in Lebensbildern, Band 6, 1984 S. 139-152; Haushaltsreden: Die Ära Schäffer 1949-1957, Bonn 1992, hg. v. Bundesministerium der Finanzen (Schriftenreihe zur Finanzgeschichte Bd.1); Otto Altendorfer, Fritz Schäffer als Politiker der Bayerischen Volkspartei (1888-1949) (UQZ Bd.1) München 1993; Christoph Henzler, Fritz Schäffer (1945-1967): Eine biographische Studie zum ersten bayerischen Nachkriegs-Ministerpräsidenten und ersten Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland, (UQZ Bd.2) München 1994; Karl-Ulrich Gelberg, Michael Stephan, Ministerpräsident Fritz Schäffer, in: "Das schönste Amt der Welt". Die bayerischen Ministerpräsidenten 1945-1993, München 1999, S. 31-43; Alf Mintzel, Schäffer Fritz, in: hg. v. Udo Kempf, Hans-Georg Merz, Kanzler und Minister 1949-1998. Biographisches Lexikon der deutschen Bundesregierungen, Wiesbaden 2001, S. 568-574: Altendorfer, Otto: Fritz Schäffer (1888-1967). Bayerischer Ministerpräsident, Bundesfinanzminister, in: hg. v. Günter Buchstab, Brigitte Kaff, Hans-Otto Kleinmann, Christliche Demokraten gegen Hitler. Aus Verfolgung und Widerstand zur Union, Freiburg i. Breisgau 2004, S. 422-429; Franz Menges, Fritz Schäffer, in: NDB 22 (2005) S. 516-518; Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages 1949-2002, München 2002, S. 724f.; Biographie in: Geschichte des Bayerischen Parlaments 1819-2003
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 08:35 MESZ