Graf Johann zu Nassau, Herr zu Hadamar, verfügt mit Einwilligung seiner Frau Elsebet, daß die ihr als Wittum verschriebenen 500 Gulden Rente nach ihrem Tode seinen Töchtern Else und Elichin von den Erben weiter ausbezahlt werden sollen, und zwar aus Gütern, Weinbergen, Höfen, Gülten usw. in Nassau, auf dem Einrich, zu Sulzbach, Miehlen, Lahnstein, Dausenau, Erinbrechtrode, Ems, vom Gut von Kuke, dem Hof auf dem Mailberge, Horchheim, Pfaffendorf, Eppenrod, Isselbach, Bernscheid, Großholbach, Girod, Wenigenfrentze, Nentershausen.
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Graf Johann zu Nassau, Herr zu Hadamar, verfügt mit Einwilligung seiner Frau Elsebet, daß die ihr als Wittum verschriebenen 500 Gulden Rente nach ihrem Tode seinen Töchtern Else und Elichin von den Erben weiter ausbezahlt werden sollen, und zwar aus Gütern, Weinbergen, Höfen, Gülten usw. in Nassau, auf dem Einrich, zu Sulzbach, Miehlen, Lahnstein, Dausenau, Erinbrechtrode, Ems, vom Gut von Kuke, dem Hof auf dem Mailberge, Horchheim, Pfaffendorf, Eppenrod, Isselbach, Bernscheid, Großholbach, Girod, Wenigenfrentze, Nentershausen.
170 I, U 609
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 14. Jahrhundert >> 1351-1375 >> 1364
1364 November 12
Abschrift des 18. Jh., Papier; Original früher vorhanden, dann an den König der Niederlande abgegeben.- Abschrift von Ausfeld im Nachlaß Ausfeld 2
Urkunde
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Aussteller, seine Frau Elsebet, seine Söhne Heinrich und Emich, sein Eidam Ruprecht, Graf zu Nassau.
auch überliefert im Diplomatar Knüttel siehe Kopiar 10, 381. siehe Arnoldi 3b, 147
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:07 MESZ