Graf Moritz von Oldenburg (Mauricius van godes gnaden greve to Oldenborgh) bekundet, dass vor ihm der Knappe Kersten Slore an Borchard Frese, genannt But (Borcharde den Frezen, anders geheten But), einen Mönch im Kloster Rastede, alle Ansprüche auf ein halbes Land zu Huntorpe (enen halven land tho Huntorpe), das von Wal Anzemes bebaut wird, verkauft hat. Das Land war zuvor im Besitz des Johannes des Frezen und von Borchard aus väterlichem Erbe (rechte vaderlike erve van olden to olden). Ansprüche an das Land hatte Kersten aufgrund seiner Herkunft aus der zweiten Ehe der Tochter des Frederick van Lyne mit Wale Slore, dessen Bruder Reynard Slore war. Borchard Frese stammt aber aus der ersten Ehe jener Tochter des Frederick van Lyne. Borchard Frese zahlt als Abfindung an Kersten Slore sieben Mark Bremer Währung und vier Schillinge (ver schillinge unde seven Bremer marc). - Siegelankündigung des Grafen und des Kersten Slore. 1401 Dezember 05

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Niedersächsisches Landesarchiv
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