Vor den Schöffen von Kranenburg (Cranenburgh) Joachim Kimp und Wolter Mesmecher, den Schöffen der Gerichtsbank Mehr und Niel in der Duiffel Derich Janßen und Lucas van Braesenburg, den Schöffen der Gerichtsbank Kekerdum und Leuth (Loet) in der Duiffel Derich Alberts und Jan de Bi, den Schöffen zu Zyfflich (Zeflich) und Wyler Johan Rutgers und Nier Wavers? bezeugen die Kanoniker zu Kranenburg Johan van Wachtendunck und Goßens Pieß, dass das Kapitel mit Consens des Herzogs Johan Wilheln von Cleve-Jülich-Berg dem clevischen Rat und Kämmerer Johanßen Wilhelm van Wachtendunck, Herr zu Hülshaußen und Amtmann zu Kranenburg und in Duiffel eine Erbrente von einen Scheffel Rübensamen und zwei Pfund Wachs aus den Hofe an den Heidschenbaum im Schöffentum von Kranenburg, 17 Schillinge aus dem verhauenen Busch, 8 Schillinge aus einem Stück Land, der Eigen genannt, 1 Schilling aus den Hof Hoegbugge, 4 Schillinge aus einem Kamp, der früher dem Konvent von Gnadendaell gehörte, acht Hühner aus einem Stück Land, Ravenneist genannt, das früher dem Derich Krechtingh gehörte, alles im Gerichtsbezirk Niel, weiter 14 1/2 aus dem Bonenhorst unterhalb Leuth (Loet), 8 Hühner aus "den Platzen" zu Germenseel (Germeseil);, 4 Hühner von einem Stück Land zu Germenseel, früher Broickmans Hofstätte zugehörig, weitere 11 Schillinge aus der Hofstatt Rick Manten oder Reinen, welche 11 Schillinge zur Pfarre in Zyfflich (Zeflich) gehören und welche das Kapitel dem dortigen Pastor in anderer Weise ersetzen soll, alles im Gericht Zyfflich. Übertragen wird dieses dem Johan Wilhelm von Wachtendonk gegen eine Rente von 5 Goldgulden aus einen Stück Land unterhalb Niel, St. Martinsschildt genannt. Gegeben im tausent sechshondert und sechsten Jare ahm sechs und zwentzigsten Monats Junii