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Verleihung einer Wiese in Hünhan an Georg Hektor von Jossa durch Reinhard Ludwig von Dalwig, Spitalherr des Klosters Fulda
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Urk. 78 Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV]
Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV] >> Spital-Amt
1603 März 18
Ausfertigung, Pergament, an Pergamentstreifen anhängendes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Der geben uff am achtzehenden monatstag Martii unnd nach Christi unsers lieben hernns unnd seligmachers geburth einthausent sechshundert unnd ihn dem dritten jahre
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Reinhard Ludwig von Dalwig, Konventuale und Spitalherr des Klosters Fulda, Propst von Thulba (Tholba), Holzkirchen und Höchst, verleiht an Georg Hektor von Jossa, Prokurator des fürstlich-fuldischen Hof- und Kanzleigerichts, sowie an dessen Ehefrau Anna-Maria in erblicher Form gegen eine jährlichen Erbzins in Höhe von fünf Böhmischen eine genau bezeichnete Wiese bei Hünhan (Haunhan) [heute: Ortsteil von Burghaun, Lkr. Fulda]. Georg Hektor von Jossa hatte die Wiese von seiner Schwiegermutter Elisabeth, der Witwe des Georg Haan, geerbt. Es folgen Absprachen über Verkauf und Verpfändung. Ankündigung des Spitalsiegels. Nennung von Personen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Spital des Klosters Fulda
Links auf der Plica und auf der Rückseite der Urkunde jeweils ein Kurzregest.
Auf der Rückseite der Urkunde eine notariell beglaubigte Notiz über die erneute Übertragung der Wiese 1630 November 2.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.