Urkundenselekt (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-US
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim (Archivtektonik) >> Rosenbergisches Archiv >> Selekte und Sammlungen >> Urkunden
(794-) 1133-1882
Einleitung: Den Kern des Rosenberger Urkundenselekts (794-1882) bildet neben den löwensteinischen Urkunden das alte Urkundenarchiv des Klosters Bronnbach. Ein weiterer größerer Überlieferungskomplex stammt aus dem Kloster Neustadt am Main. Nicht enthalten sind die Bronnbacher Professurkunden, die einen eigenen, chronologisch geordneten Selektbestand bilden (StAWt-R US 2). Die ursprünglich im Bestand StAWt-R Lit. A verwahrten Urkunden wurden hier eingegliedert. Neben Pergamenturkunden finden sich in dem Bestand auch eine Reihe von Papierurkunden und Abschriften, so dass die Abgrenzung zu den Aktenbeständen fließend ist. Die jüngeren Urkunden befinden sich im Bestand StAWt-R Lit. C.
Zur Regestierung der Rosenberger Urkunden: Von Juli 1890 bis Januar arbeitete der badische Archiv-Praktikant Dr. Albert von Steinbach an der Ordnung der Rosenberger Urkunden (siehe StAWt-R Lit. B, Nr. 7435c). Im Juni des Jahres 1893 begann Dr. Anton Müller, damals Reichs-Archivpraktikant in München, mit der Regestierung. Er blieb dieser Tätigkeit über mehr als zwanzig Jahre während verschiedener beruflicher Stationen in Nürnberg, Speyer und schließlich als Reichsarchivrat in München treu. Ab 1912 fertigte auch Archivassistent Frey in Speyer Regesten für die Rosenberger Fürsten an. Die Urkunden wurden während all dieser Jahre mit der Post versandt (siehe StAWt-R Lit. B, Nr. 7435d und e). Entstanden ist auf diese Weise ein umfangreiches chronologisches Zettelrepertorium ohne Provenienzentrennung. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde das Zettelrepertorium im Staatsarchiv Wertheim retrokonvertiert. Bei der Redaktion dieser Titelaufnahmen wurde versucht, die Ortsnamen möglichst in heutiger Schreibweise anzugeben. Alle übrigen Informationen und Schreibweisen der Regesten wurden unverändert aus dem Zettelrepertorium übernommen. Hinweise auf Druckorte und gedruckte Regesten der Urkunden wurden ohne Anspruch auf Vollständigkeit eingefügt. Eine Revision des Bestandes 2015 offenbarte etliche Fehler, z.B. bei der Auflösung des Datums sowie bei der Unterscheidung mehrerer Urkunden mit gleichem Tagesdatum durch a-/b-Nummern. Diese Fehler sind nun bereinigt.
Bereitstellung der Urkunden im Internet: Die Mikrofilme der Urkunden wurden 2015 digitalisiert und 2016 online gestellt. Vereinzelt sind hochaufgelöste, farbige Digitalisate vorhanden. Auch diese sind über das Internet einsehbar. Bronnbach, im November 2016 Dr. Monika Schaupp
Zur Regestierung der Rosenberger Urkunden: Von Juli 1890 bis Januar arbeitete der badische Archiv-Praktikant Dr. Albert von Steinbach an der Ordnung der Rosenberger Urkunden (siehe StAWt-R Lit. B, Nr. 7435c). Im Juni des Jahres 1893 begann Dr. Anton Müller, damals Reichs-Archivpraktikant in München, mit der Regestierung. Er blieb dieser Tätigkeit über mehr als zwanzig Jahre während verschiedener beruflicher Stationen in Nürnberg, Speyer und schließlich als Reichsarchivrat in München treu. Ab 1912 fertigte auch Archivassistent Frey in Speyer Regesten für die Rosenberger Fürsten an. Die Urkunden wurden während all dieser Jahre mit der Post versandt (siehe StAWt-R Lit. B, Nr. 7435d und e). Entstanden ist auf diese Weise ein umfangreiches chronologisches Zettelrepertorium ohne Provenienzentrennung. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde das Zettelrepertorium im Staatsarchiv Wertheim retrokonvertiert. Bei der Redaktion dieser Titelaufnahmen wurde versucht, die Ortsnamen möglichst in heutiger Schreibweise anzugeben. Alle übrigen Informationen und Schreibweisen der Regesten wurden unverändert aus dem Zettelrepertorium übernommen. Hinweise auf Druckorte und gedruckte Regesten der Urkunden wurden ohne Anspruch auf Vollständigkeit eingefügt. Eine Revision des Bestandes 2015 offenbarte etliche Fehler, z.B. bei der Auflösung des Datums sowie bei der Unterscheidung mehrerer Urkunden mit gleichem Tagesdatum durch a-/b-Nummern. Diese Fehler sind nun bereinigt.
Bereitstellung der Urkunden im Internet: Die Mikrofilme der Urkunden wurden 2015 digitalisiert und 2016 online gestellt. Vereinzelt sind hochaufgelöste, farbige Digitalisate vorhanden. Auch diese sind über das Internet einsehbar. Bronnbach, im November 2016 Dr. Monika Schaupp
Bestand
Urkunden
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 2:40 PM CET