Kutzen, Eduard (Bestand)
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VI. HA, Nl Kutzen, E.
Tektonik >> NICHTSTAATLICHE PROVENIENZEN >> Firmen, Familien und Personen >> Personen >> Staats- bzw. Kommunal-Beamte und -Bediente >> Provinziale Selbst- und Kommunalverwaltung (bes. Ober-Bürgermeister):
Laufzeit: 1821 - 1913
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1810 - 1874
Vorbemerkungen zum Nachlass Eduard Kutzen
1. Der Lebenslauf Kutzens
16.8.1810 Geboren in Frankenstein/Schlesien als Sohn des Mühlenbesitzers Joseph Kutzen
1821 - 1825 Besuch des Gymnasiums in Glatz
danach Studium der Rechtswissenschaft (Näheres ist nicht nachweisbar)
12.7.1832 Erste Juristische Staatsprüfung in Breslau
1832 - Febr. 1834 Auskultator am Kgl. Land- und Stadtgericht in Frankenstein
Febr. - Dez. 1834 Untersuchungshaft wegen Mitgliedschaft in einer geheimen Verbindung (Allgemeine Burschenschaft) von 1830-1831;
verurteilt zu 14 Jahren Festungshaft, für anstellungsunfähig erklärt
1834 - 1838 Festungshaft auf der Festung Weichselmünde
1837 - 1838 Gnadengesuche Kutzens an den preußischenKönig um Zulassung zur weiteren juristischen Ausbildung, 1838 wurde einem Gesuch stattgegeben
1838 - 1840 Tätig im Gerichtswesen in Frankenstein und Ratibor
1840 Referendariatsprüfung
Aug. 1842 Ausstellung eines Reisepasses für den Ober-Gerichtsreferendar Kutzen "Zum Vergnügen" für Böhmen, die österreichischen Erbländer, die Schweiz und die deutschen Bundesstaaten (gültig für 3 Monate)
4.11.1842 Wahl zum Syndikus und Bürgermeister in Neustadt/Oberschlesien
6.1.1848 Wahl zum Bürgermeister der Stadt Neiße
Mai 1848 Wahl zum Abgeordneten der Preußischen Nationalversammlung für
den Wahlkreis Neiße
1850 Berufung des Bürgermeisters Kutzen als Zweiter Assessor in die Verwaltungskommission des Fürstbischöflichen Oberhospitals in Neiße für die Dauer seiner Bürgermeister-Tätigkeit
Juli 1859 Verleihung des Titels "Oberbürgermeister"
1872 Badekur in Bad Kissingen
8.4.1874 Verleihung des Roten Adler-Ordens III. Klasse mit Schleife
14.4.1874 verstorben in Neiße
verheiratet mit Albertine (Bertha) geb. Elin seit 10.10.1844, 3 Kinder
Veröffentlichungen über Kutzen:
Todesanzeige des Magistrats der Stadt Neiße im "Sonntags-Blatt Neisse" vom 15.4.1874; Redaktioneller Artikel "Neisser Straßen-Namen", in: Neisser Zeitung vom 19. Juli 1900
(Die Lebensdaten Kutzens wurden ausschließlich dem Nachlass selbst entnommen)
2. Bestandsgeschichte
Der Nachlass ist Eigentum des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz, er wurde am 25.4.1969 von Privat gekauft.
Zunächst wurden diese Quellen der Nachlass-Gruppe der XVII. Hauptabteilung Schlesien zugeteilt. Mit Einführung einer neuen Tektonik im Januar des Jahres 2001 sind dann alle Nachlässe des Geheimen Staatsarchiv, die bisher als Repositur 92 in der I. Hauptabteilung Alte und neue Reposituren und in den Nachlass-Gruppen der X. Hauptabteilung Brandenburg bzw. der XVII. Hauptabteilung Schlesien eingeordnet waren, entsprechend ihrer Bedeutung in einer eigenen VI. Hauptabteilung zusammengefasst worden. Diese Entscheidung betriftt auch den Nachlass Kutzen.
1994 erfolgte die Datenbankeingabe des Findbuchs unter Anleitung der Archivarin Gisela Klauß. Ihre Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten basierten auf Vorarbeiten eines nicht mehr feststellbaren Bearbeiters.
Der Bestand ist ohne Einschränkungen benutzbar.
Zu bestellen: VI. HA, Nl Kutzen, E., Nr. #
Zu zitieren: GStA PK, VI. HA, Familienarchive und Nachlässe, Nl Eduard Kutzen, Nr. #
Berlin, Oktober 2002 Referat 3.1.
Vorbemerkungen zum Nachlass Eduard Kutzen
1. Der Lebenslauf Kutzens
16.8.1810 Geboren in Frankenstein/Schlesien als Sohn des Mühlenbesitzers Joseph Kutzen
1821 - 1825 Besuch des Gymnasiums in Glatz
danach Studium der Rechtswissenschaft (Näheres ist nicht nachweisbar)
12.7.1832 Erste Juristische Staatsprüfung in Breslau
1832 - Febr. 1834 Auskultator am Kgl. Land- und Stadtgericht in Frankenstein
Febr. - Dez. 1834 Untersuchungshaft wegen Mitgliedschaft in einer geheimen Verbindung (Allgemeine Burschenschaft) von 1830-1831;
verurteilt zu 14 Jahren Festungshaft, für anstellungsunfähig erklärt
1834 - 1838 Festungshaft auf der Festung Weichselmünde
1837 - 1838 Gnadengesuche Kutzens an den preußischenKönig um Zulassung zur weiteren juristischen Ausbildung, 1838 wurde einem Gesuch stattgegeben
1838 - 1840 Tätig im Gerichtswesen in Frankenstein und Ratibor
1840 Referendariatsprüfung
Aug. 1842 Ausstellung eines Reisepasses für den Ober-Gerichtsreferendar Kutzen "Zum Vergnügen" für Böhmen, die österreichischen Erbländer, die Schweiz und die deutschen Bundesstaaten (gültig für 3 Monate)
4.11.1842 Wahl zum Syndikus und Bürgermeister in Neustadt/Oberschlesien
6.1.1848 Wahl zum Bürgermeister der Stadt Neiße
Mai 1848 Wahl zum Abgeordneten der Preußischen Nationalversammlung für
den Wahlkreis Neiße
1850 Berufung des Bürgermeisters Kutzen als Zweiter Assessor in die Verwaltungskommission des Fürstbischöflichen Oberhospitals in Neiße für die Dauer seiner Bürgermeister-Tätigkeit
Juli 1859 Verleihung des Titels "Oberbürgermeister"
1872 Badekur in Bad Kissingen
8.4.1874 Verleihung des Roten Adler-Ordens III. Klasse mit Schleife
14.4.1874 verstorben in Neiße
verheiratet mit Albertine (Bertha) geb. Elin seit 10.10.1844, 3 Kinder
Veröffentlichungen über Kutzen:
Todesanzeige des Magistrats der Stadt Neiße im "Sonntags-Blatt Neisse" vom 15.4.1874; Redaktioneller Artikel "Neisser Straßen-Namen", in: Neisser Zeitung vom 19. Juli 1900
(Die Lebensdaten Kutzens wurden ausschließlich dem Nachlass selbst entnommen)
2. Bestandsgeschichte
Der Nachlass ist Eigentum des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz, er wurde am 25.4.1969 von Privat gekauft.
Zunächst wurden diese Quellen der Nachlass-Gruppe der XVII. Hauptabteilung Schlesien zugeteilt. Mit Einführung einer neuen Tektonik im Januar des Jahres 2001 sind dann alle Nachlässe des Geheimen Staatsarchiv, die bisher als Repositur 92 in der I. Hauptabteilung Alte und neue Reposituren und in den Nachlass-Gruppen der X. Hauptabteilung Brandenburg bzw. der XVII. Hauptabteilung Schlesien eingeordnet waren, entsprechend ihrer Bedeutung in einer eigenen VI. Hauptabteilung zusammengefasst worden. Diese Entscheidung betriftt auch den Nachlass Kutzen.
1994 erfolgte die Datenbankeingabe des Findbuchs unter Anleitung der Archivarin Gisela Klauß. Ihre Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten basierten auf Vorarbeiten eines nicht mehr feststellbaren Bearbeiters.
Der Bestand ist ohne Einschränkungen benutzbar.
Zu bestellen: VI. HA, Nl Kutzen, Nr. #
Zu zitieren: GStA PK, VI. HA, Familienarchive und Nachlässe, Nachlass Eduard Kutzen, Nr. #
Berlin, Oktober 2002 Referat 3.1.
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Kutzen, E.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1810 - 1874
Vorbemerkungen zum Nachlass Eduard Kutzen
1. Der Lebenslauf Kutzens
16.8.1810 Geboren in Frankenstein/Schlesien als Sohn des Mühlenbesitzers Joseph Kutzen
1821 - 1825 Besuch des Gymnasiums in Glatz
danach Studium der Rechtswissenschaft (Näheres ist nicht nachweisbar)
12.7.1832 Erste Juristische Staatsprüfung in Breslau
1832 - Febr. 1834 Auskultator am Kgl. Land- und Stadtgericht in Frankenstein
Febr. - Dez. 1834 Untersuchungshaft wegen Mitgliedschaft in einer geheimen Verbindung (Allgemeine Burschenschaft) von 1830-1831;
verurteilt zu 14 Jahren Festungshaft, für anstellungsunfähig erklärt
1834 - 1838 Festungshaft auf der Festung Weichselmünde
1837 - 1838 Gnadengesuche Kutzens an den preußischenKönig um Zulassung zur weiteren juristischen Ausbildung, 1838 wurde einem Gesuch stattgegeben
1838 - 1840 Tätig im Gerichtswesen in Frankenstein und Ratibor
1840 Referendariatsprüfung
Aug. 1842 Ausstellung eines Reisepasses für den Ober-Gerichtsreferendar Kutzen "Zum Vergnügen" für Böhmen, die österreichischen Erbländer, die Schweiz und die deutschen Bundesstaaten (gültig für 3 Monate)
4.11.1842 Wahl zum Syndikus und Bürgermeister in Neustadt/Oberschlesien
6.1.1848 Wahl zum Bürgermeister der Stadt Neiße
Mai 1848 Wahl zum Abgeordneten der Preußischen Nationalversammlung für
den Wahlkreis Neiße
1850 Berufung des Bürgermeisters Kutzen als Zweiter Assessor in die Verwaltungskommission des Fürstbischöflichen Oberhospitals in Neiße für die Dauer seiner Bürgermeister-Tätigkeit
Juli 1859 Verleihung des Titels "Oberbürgermeister"
1872 Badekur in Bad Kissingen
8.4.1874 Verleihung des Roten Adler-Ordens III. Klasse mit Schleife
14.4.1874 verstorben in Neiße
verheiratet mit Albertine (Bertha) geb. Elin seit 10.10.1844, 3 Kinder
Veröffentlichungen über Kutzen:
Todesanzeige des Magistrats der Stadt Neiße im "Sonntags-Blatt Neisse" vom 15.4.1874; Redaktioneller Artikel "Neisser Straßen-Namen", in: Neisser Zeitung vom 19. Juli 1900
(Die Lebensdaten Kutzens wurden ausschließlich dem Nachlass selbst entnommen)
2. Bestandsgeschichte
Der Nachlass ist Eigentum des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz, er wurde am 25.4.1969 von Privat gekauft.
Zunächst wurden diese Quellen der Nachlass-Gruppe der XVII. Hauptabteilung Schlesien zugeteilt. Mit Einführung einer neuen Tektonik im Januar des Jahres 2001 sind dann alle Nachlässe des Geheimen Staatsarchiv, die bisher als Repositur 92 in der I. Hauptabteilung Alte und neue Reposituren und in den Nachlass-Gruppen der X. Hauptabteilung Brandenburg bzw. der XVII. Hauptabteilung Schlesien eingeordnet waren, entsprechend ihrer Bedeutung in einer eigenen VI. Hauptabteilung zusammengefasst worden. Diese Entscheidung betriftt auch den Nachlass Kutzen.
1994 erfolgte die Datenbankeingabe des Findbuchs unter Anleitung der Archivarin Gisela Klauß. Ihre Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten basierten auf Vorarbeiten eines nicht mehr feststellbaren Bearbeiters.
Der Bestand ist ohne Einschränkungen benutzbar.
Zu bestellen: VI. HA, Nl Kutzen, E., Nr. #
Zu zitieren: GStA PK, VI. HA, Familienarchive und Nachlässe, Nl Eduard Kutzen, Nr. #
Berlin, Oktober 2002 Referat 3.1.
Vorbemerkungen zum Nachlass Eduard Kutzen
1. Der Lebenslauf Kutzens
16.8.1810 Geboren in Frankenstein/Schlesien als Sohn des Mühlenbesitzers Joseph Kutzen
1821 - 1825 Besuch des Gymnasiums in Glatz
danach Studium der Rechtswissenschaft (Näheres ist nicht nachweisbar)
12.7.1832 Erste Juristische Staatsprüfung in Breslau
1832 - Febr. 1834 Auskultator am Kgl. Land- und Stadtgericht in Frankenstein
Febr. - Dez. 1834 Untersuchungshaft wegen Mitgliedschaft in einer geheimen Verbindung (Allgemeine Burschenschaft) von 1830-1831;
verurteilt zu 14 Jahren Festungshaft, für anstellungsunfähig erklärt
1834 - 1838 Festungshaft auf der Festung Weichselmünde
1837 - 1838 Gnadengesuche Kutzens an den preußischenKönig um Zulassung zur weiteren juristischen Ausbildung, 1838 wurde einem Gesuch stattgegeben
1838 - 1840 Tätig im Gerichtswesen in Frankenstein und Ratibor
1840 Referendariatsprüfung
Aug. 1842 Ausstellung eines Reisepasses für den Ober-Gerichtsreferendar Kutzen "Zum Vergnügen" für Böhmen, die österreichischen Erbländer, die Schweiz und die deutschen Bundesstaaten (gültig für 3 Monate)
4.11.1842 Wahl zum Syndikus und Bürgermeister in Neustadt/Oberschlesien
6.1.1848 Wahl zum Bürgermeister der Stadt Neiße
Mai 1848 Wahl zum Abgeordneten der Preußischen Nationalversammlung für
den Wahlkreis Neiße
1850 Berufung des Bürgermeisters Kutzen als Zweiter Assessor in die Verwaltungskommission des Fürstbischöflichen Oberhospitals in Neiße für die Dauer seiner Bürgermeister-Tätigkeit
Juli 1859 Verleihung des Titels "Oberbürgermeister"
1872 Badekur in Bad Kissingen
8.4.1874 Verleihung des Roten Adler-Ordens III. Klasse mit Schleife
14.4.1874 verstorben in Neiße
verheiratet mit Albertine (Bertha) geb. Elin seit 10.10.1844, 3 Kinder
Veröffentlichungen über Kutzen:
Todesanzeige des Magistrats der Stadt Neiße im "Sonntags-Blatt Neisse" vom 15.4.1874; Redaktioneller Artikel "Neisser Straßen-Namen", in: Neisser Zeitung vom 19. Juli 1900
(Die Lebensdaten Kutzens wurden ausschließlich dem Nachlass selbst entnommen)
2. Bestandsgeschichte
Der Nachlass ist Eigentum des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz, er wurde am 25.4.1969 von Privat gekauft.
Zunächst wurden diese Quellen der Nachlass-Gruppe der XVII. Hauptabteilung Schlesien zugeteilt. Mit Einführung einer neuen Tektonik im Januar des Jahres 2001 sind dann alle Nachlässe des Geheimen Staatsarchiv, die bisher als Repositur 92 in der I. Hauptabteilung Alte und neue Reposituren und in den Nachlass-Gruppen der X. Hauptabteilung Brandenburg bzw. der XVII. Hauptabteilung Schlesien eingeordnet waren, entsprechend ihrer Bedeutung in einer eigenen VI. Hauptabteilung zusammengefasst worden. Diese Entscheidung betriftt auch den Nachlass Kutzen.
1994 erfolgte die Datenbankeingabe des Findbuchs unter Anleitung der Archivarin Gisela Klauß. Ihre Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten basierten auf Vorarbeiten eines nicht mehr feststellbaren Bearbeiters.
Der Bestand ist ohne Einschränkungen benutzbar.
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Zu zitieren: GStA PK, VI. HA, Familienarchive und Nachlässe, Nachlass Eduard Kutzen, Nr. #
Berlin, Oktober 2002 Referat 3.1.
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Kutzen, E.
Umfang: 0,2 lfm (42 VE); Angaben zum Umfang: 0,2 lfm (42 VE)
Bestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
19.08.2025, 12:19 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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