Kurt Schumacher: Haltung der SPD im Verfassungskonflikt mit den Besatzungsmächten (Ausschnitt)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 D451159/001
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949
Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949 >> Tondokumente des Jahres 1949 >> April 1949
Donnerstag, 21. April 1949
(O-Ton) Kurt Schumacher, Vorsitzender der SPD: Erläutert die am gleichen Tag in Bonn bekanntgegebene Resolution der SPD. Die Interventionspolitik der Alliierten hat einen Zustand geschaffen, der vom Grundgesetzentwurf nur noch Rudimente übriggelassen hat. Begründet das Nein seiner Partei zu einem auf Kommando der Besatzungsmächte zustandegekommenen Grundgesetz. Zur Einbringung eines neuen Entwurfs der SPD, der wenn einer seiner Hauptpunkte herausgebrochen würde, zum Einsturz des ganzen Gebäudes und zu einem letzten Nein der SPD führen muß. Beklagt die Identität zwischen den Wünschen der Alliierten und einem großen Teil der CDU/CSU-Führungsschicht. Nur ein leidlich festes Haus, wenn auch provisorisch, nicht aber ein desorganisiertes, partikularistisch zusammengesetztes Westdeutschland könne dem "Ansturm des Totalitarismus" widerstehen.
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Audio-Visuelle Medien
Besatzungszeit: Besatzungsmacht
Grundgesetz
Partei: CDU
Partei: CSU
Partei; SPD
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:22 MEZ
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