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Verschiedene innere Angelegenheiten von Vianen
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Auswärtiger Besitz des Hauses Lippe >> 7. Vianen >> 7.5. Vianen unter Lippe
1669, 1683-1721
Enthaeltvermerke: enthält v.a.: Listen der Amtleute von Ameide und Tienhoven (1698/99); Vollmacht für den Drosten Jacques de l´Homme de la Fare, die Posten von Amtleute auf dem Land neu zu besetzen (1698); Liste der Magistrate von Vianen (1699), der Schöffen von Noordeloos (1699); Auftrag an Jacob van Dortmond zur Erstellung von Listen der Gerichtskosten; Liste der holländischen Lehen in der Herrschaft; Schriftwechsel zur Frage der Lehen; Liste der Kirchenältesten und Diakone von Vianen (1689, 1695, 1698, 1707); Befreiung des Pfennigmeisters Rochus Coxius von einer Erbpacht (1698); Beschreibung der Aufgaben des Substitut-Drosten; Kirchensachen; Verlehnung von Ämtern und Rechten, u.a. des Zolls von Ameide und des Gerichtsschreiber-Amts beim Gericht von Vianen; Gewährung eines Wohnrechts für Grietje Mus durch die Regenten und Regentinnen des Heims für alte Männer und Frauen in Vianen (1709); freies Geleit der Staaten von Holland für Philipp Duijs (1709); desgl. durch Friedrich Adolf zur Lippe für Hendrik Teunisz Bijherk (?) (1712); Bestallung eines neuen Schiffers und "pinnemakers"; Bestallungen des Otto van der Laaken zum Sekretär von Vianen (1677); Bestallung des Herman van Lier zum Schulmeister (1709); Bestallung des Jakob van Dortmond zum ersten Lehnsmann in der Herrschaft durch Friedrich Adolf (1710); Einsetzung eines Predigers durch Hedwig von Brederode (1683); Schuldverschreibung der Stadt gegenüber den Kindern des Dirck Hermans (1692); Vollmachten der Grafen zur Lippe für Rechtsvertreter und Räte; Streitigkeiten über Jurisdiktionsrechte mit Utrecht; Erlaubnis von Utrecht zur Einweisung der Louise de Marees in eine Besserungsanstalt (1712, vgl. oben L 51 Nr. 206); Formulare von Vollmachten und Dispensen; Zahlungsanweisung an den Rentmeister Inghenhouse (1692); Liste von Anwaltskosten; Flucht des Schuldners Peter Brinkmann vor Ansprüchen der Koblenzer Juden Schlaun Wolf und Kerst Wolf: rechtliche Erörterungen über geflohene Bankrotteure und Schriftwechsel dazu; Arrestierung und Freigabe der Güter Brinkmanns durch Friedrich Adolf (1713); Schuldenliste des Brinkmann; Schreiben der Räte Host und Gordon zu inneren Angelegenheiten enthält auch: gedruckter Protest [Ludwigs XIV.] gegen Vertragsverletzungen durch Rotterdam (1684)
Auswärtiger Besitz
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.