Intendantur des Hoftheaters zu Hannover (Bestand)
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NLA HA, Hann. 132
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.12 Preußische Provinz Hannover >> 1.12.1 Obere Provinzialbehörden
1814-1992
Enthält: Hoftheaterverwaltung, Korrespondenzen, Spielbetrieb und vor allem Personalakten.
Geschichte des Bestandsbildners: Intendanten:
August Otto Ludwig von Grote (1787-1831), Kriegskanzlei- und Oberzolldirektor
Graf Georg Wilhelm von Platen-Hallermund (1785-1873)
1837-1839 und (kommissarisch) 1842-1844 Ernst Carl Georg von Meding (1806-1875), Kammerherr
1840-1849 Friedrich August Theodor von dem Bussche-Lohe (1791-1855), Kammerherr
1840-1854 von Malortie, Kammerherr
1854-1867 Julius Graf von Platen-Hallermund (1816-1889), 1862 Titel Generalintendant, geht als Intendant des Hoftheaters und der Kapelle nach Dresden
1867-1869 (kommissarsich) und 1869-1886 Hans von Bronsart (von Schellendort) (* 1830), geht als Generalintendant nach Weimar
1887-1908 Bruno von Lepel-Gnitz
1908-1911 Ludwig Barney, mit der Amtsbezeichnung "Geheimer Intendanzrat"
1911-1919 Paul Gerhard Freiherr von Puttkamer
1921-1923 Richard Lert (Kapellmeister) und Max Hofmüller (Oberregisseur)
1924-1943 Rudolf Krasselt (* 1879), auch Generalmusikdirektor
1943-1944 Gustav Rudolf Sellner, Generalintendant
Hoftheaterdirektoren waren:
1838-1840 Franz von Holbein
1846-1849 August Conway von Waterford Perglaß
Intendanten Schauspiel
Geschichte des Bestandsbildners: 1921-1924 Willy Grunwald
1926-1933 Dr. Georg Altmann (* 1884) (zuvor 1910/11-1913/14 Leiter des privaten Deutschen Theaters in Hannover)
1933-1943 Alfons Pape
1943-1944 Heinrich Koch (Schauspieldirektor)
Schauspieldirektor
1919-1927 Dr. Rolf Roenneke
Bestandsgeschichte: Der Bestand enthielt zunächst nur die älteren Akten der Intendantur des Hoftheaters (1818-1887). Sie sind vor 1921 in das Staatsarchiv gekommen.
Als im Jahre 1921 das frühere Königliche Hoftheater in Hannover vom Preußischen Staat an die Stadt Hannover abgetreten wurde, hätten sämtliche Akten der damals aufgehobenen Intendantur bis auf die laufenden Vorgänge an das Staatsarchiv abgegeben werden müssen. Das gesamte Schriftgut betreffend das Theater erhielt jedoch die Stadt Hannover. Es wurde aber nicht an das Stadtarchiv gegeben, sondern verblieb im Theatergebäude, wo es während des Zweiten Weltkriegs verbrannte (vgl. R. Grieser in: Der Archivar, 3. Jahrgang 1950, Sp. 56). Eine Reihe von Personalakten findet sich aber noch im Stadtarchiv Hannover und bei der Verwaltung des Landestheaters Hannover.
Das im Zweiten Weltkrieg verbrannte Findbuch wurde im Februar 1964 durch das vorliegende ersetzt. Die Reihenfolge der Akten blieb - bis auf einige wenige Umstellungen zugunsten der chronologischen Aufeinanderfolge - gewahrt. Bei den fünf Akten, deren Signatur sich änderte, ist diese unter "alter Archivsignatur" ausgeworfen.
Bestandsgeschichte: Der Nachfolgebestand, wo sich die Überlieferung ab 1945 findet, ist: Nds. 460. Einige der dortigen Akten reichen noch in die Kriegszeit zurück. Der Großteil der Theaterakten ist allerdings, wie zuvor bemerkt, 1943 verloren gegangen.
Zum Bestand hinzugekommen sind zirka 1800 Personalakten von Theatermitarbeitern aller Ebenen und Berufe (vgl. Acc. 2004/041). Diese Akten (im Umfang von 20 lfm) sind im Jahre 2004 mit Hilfe von Praktikanten erschlossen worden.
In den vorliegenden Bestand Hann. 132 sind bislang drei Ablieferungen eingegangen.
Stand: September 2005
Bearbeiter: Dr. Sven Mahmens
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Geschichte des Bestandsbildners: Intendanten:
August Otto Ludwig von Grote (1787-1831), Kriegskanzlei- und Oberzolldirektor
Graf Georg Wilhelm von Platen-Hallermund (1785-1873)
1837-1839 und (kommissarisch) 1842-1844 Ernst Carl Georg von Meding (1806-1875), Kammerherr
1840-1849 Friedrich August Theodor von dem Bussche-Lohe (1791-1855), Kammerherr
1840-1854 von Malortie, Kammerherr
1854-1867 Julius Graf von Platen-Hallermund (1816-1889), 1862 Titel Generalintendant, geht als Intendant des Hoftheaters und der Kapelle nach Dresden
1867-1869 (kommissarsich) und 1869-1886 Hans von Bronsart (von Schellendort) (* 1830), geht als Generalintendant nach Weimar
1887-1908 Bruno von Lepel-Gnitz
1908-1911 Ludwig Barney, mit der Amtsbezeichnung "Geheimer Intendanzrat"
1911-1919 Paul Gerhard Freiherr von Puttkamer
1921-1923 Richard Lert (Kapellmeister) und Max Hofmüller (Oberregisseur)
1924-1943 Rudolf Krasselt (* 1879), auch Generalmusikdirektor
1943-1944 Gustav Rudolf Sellner, Generalintendant
Hoftheaterdirektoren waren:
1838-1840 Franz von Holbein
1846-1849 August Conway von Waterford Perglaß
Intendanten Schauspiel
Geschichte des Bestandsbildners: 1921-1924 Willy Grunwald
1926-1933 Dr. Georg Altmann (* 1884) (zuvor 1910/11-1913/14 Leiter des privaten Deutschen Theaters in Hannover)
1933-1943 Alfons Pape
1943-1944 Heinrich Koch (Schauspieldirektor)
Schauspieldirektor
1919-1927 Dr. Rolf Roenneke
Bestandsgeschichte: Der Bestand enthielt zunächst nur die älteren Akten der Intendantur des Hoftheaters (1818-1887). Sie sind vor 1921 in das Staatsarchiv gekommen.
Als im Jahre 1921 das frühere Königliche Hoftheater in Hannover vom Preußischen Staat an die Stadt Hannover abgetreten wurde, hätten sämtliche Akten der damals aufgehobenen Intendantur bis auf die laufenden Vorgänge an das Staatsarchiv abgegeben werden müssen. Das gesamte Schriftgut betreffend das Theater erhielt jedoch die Stadt Hannover. Es wurde aber nicht an das Stadtarchiv gegeben, sondern verblieb im Theatergebäude, wo es während des Zweiten Weltkriegs verbrannte (vgl. R. Grieser in: Der Archivar, 3. Jahrgang 1950, Sp. 56). Eine Reihe von Personalakten findet sich aber noch im Stadtarchiv Hannover und bei der Verwaltung des Landestheaters Hannover.
Das im Zweiten Weltkrieg verbrannte Findbuch wurde im Februar 1964 durch das vorliegende ersetzt. Die Reihenfolge der Akten blieb - bis auf einige wenige Umstellungen zugunsten der chronologischen Aufeinanderfolge - gewahrt. Bei den fünf Akten, deren Signatur sich änderte, ist diese unter "alter Archivsignatur" ausgeworfen.
Bestandsgeschichte: Der Nachfolgebestand, wo sich die Überlieferung ab 1945 findet, ist: Nds. 460. Einige der dortigen Akten reichen noch in die Kriegszeit zurück. Der Großteil der Theaterakten ist allerdings, wie zuvor bemerkt, 1943 verloren gegangen.
Zum Bestand hinzugekommen sind zirka 1800 Personalakten von Theatermitarbeitern aller Ebenen und Berufe (vgl. Acc. 2004/041). Diese Akten (im Umfang von 20 lfm) sind im Jahre 2004 mit Hilfe von Praktikanten erschlossen worden.
In den vorliegenden Bestand Hann. 132 sind bislang drei Ablieferungen eingegangen.
Stand: September 2005
Bearbeiter: Dr. Sven Mahmens
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
28,8
Bestand
Literatur: Hermann Müller, Das Königliche Hoftheater zu Hannover, 2. Auflage Hannover 1884.
Literatur: Georg Fischer, Opern und Concerte im Hoftheater zu Hannover bis 1866, Hannover und Leipzig 1899.
Literatur: Georg Fischer, Musik in Hannover, 2. Auflage Hannover 1903.
Literatur: E. Rosendahl, Geschichte der Hoftheater in Hannover und Braunschweig, Hannover 1927.
Literatur: H. Rahlfs, Die Städtischen Bühnen zu Hannover und ihre Vorläufer in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht, Hannover 1928.
Literatur: Vorkamp, Hoftheater in Hannover ..., Diss. phil. 1956.
Literatur: Th. H. Werner, ... von der Hofkapelle zum Opernhausorchester 1636 bis 1936, Hannover 1937.
Literatur: H. Sievers, Die Musik in Hannover, Hannover 1961.
Literatur: Johann Frerking, Augenblicke des Theaters. Aus vier Jahrzehnten hannoverscher Bühnengeschichte, Velber 1963.
Literatur: Rudolf Lange, Kleiner Spaziergang durch Hannovers Theatergeschichte, Hannover 1994.
Literatur: Ines Katenhusen, Kunst und Politik: Hannovers Auseinandersetzungen mit der Moderne in der Weimarer Republik, Hannover 1998, S. 53-178: Städtische Theaterpolitik in den zwanziger Jahren.
Literatur: Weitere Schriften siehe in den Bibliographien von Löwe und Busch.
Literatur: Georg Fischer, Opern und Concerte im Hoftheater zu Hannover bis 1866, Hannover und Leipzig 1899.
Literatur: Georg Fischer, Musik in Hannover, 2. Auflage Hannover 1903.
Literatur: E. Rosendahl, Geschichte der Hoftheater in Hannover und Braunschweig, Hannover 1927.
Literatur: H. Rahlfs, Die Städtischen Bühnen zu Hannover und ihre Vorläufer in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht, Hannover 1928.
Literatur: Vorkamp, Hoftheater in Hannover ..., Diss. phil. 1956.
Literatur: Th. H. Werner, ... von der Hofkapelle zum Opernhausorchester 1636 bis 1936, Hannover 1937.
Literatur: H. Sievers, Die Musik in Hannover, Hannover 1961.
Literatur: Johann Frerking, Augenblicke des Theaters. Aus vier Jahrzehnten hannoverscher Bühnengeschichte, Velber 1963.
Literatur: Rudolf Lange, Kleiner Spaziergang durch Hannovers Theatergeschichte, Hannover 1994.
Literatur: Ines Katenhusen, Kunst und Politik: Hannovers Auseinandersetzungen mit der Moderne in der Weimarer Republik, Hannover 1998, S. 53-178: Städtische Theaterpolitik in den zwanziger Jahren.
Literatur: Weitere Schriften siehe in den Bibliographien von Löwe und Busch.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ