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Versorgung mit Milch, Milchprodukten, Fetten und Ölen
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 b Staatsministerium
Staatsministerium >> II. Reichsangelegenheiten >> S. Innen- und Wirtschaftsverwaltung >> 5. Land- und Forstwirtschaft, Ernährung
1921-1939
Enthält u.a.: Beratungen über geseetzliche Bestimmungen; Schenkung von amerikanischen Milchkühen und deren Verteilung sowie Umstellung des Unternehmens auf Geldbeträge zur Beschaffung von Kühen und Futtermitteln, 1921/22; Verpachtung der landwirschaftlichen Anstalt Kleinhohenheim an die Stadt Stuttgart zur Sicherstellung der städtischen Milcherzeugung, 1921; Verwendung von Emulsionsmilch, 1921/22; Zufuhr von Heringen und Margarine aus Norwegen, Okt. 1923; Bewirtschaftung der Öle und Fette, 1932-1939 (mit Berichten über Besprechungen am 29.3. und 21.6.1933 im Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft); Förderung des deutschen Ölsaatenanbaus, 1933-1936; Zuteilung von Butter und Sahne an Kranke, 1937. siehe auch Nr. 2834f. und 2837ff.
1 Fasz.
Archivale
Amerika; Milchkühe
Deutsches Reich; Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft
Norwegen [N]
Stuttgart S
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.