Klöster, Korporationen, Institutionen u.a.: Adel [ehemals: Urkunden R IX] (Bestand)
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Urk. 80
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Urkunden >> Geistliches und weltliches Territorium Fulda >> Klöster, Korporationen, Institutionen u.a.
1289-1827
Enthält: Adelsfamilien:
von Baumbach
von Bellersheim
von Berlepsch
von Bimbach
von Boyneburg
Breidenbach gen. von Breitenstein
von Brenden
von Buchenau
von Buchholz
von Bünau
von Calenberg
von Dehren
von Eberstein
von Fechenbach
von Fischborn
Forstmeister
von Geyso
von Gilsa
von Hanxleden
von Hattorf
von Haun
von Hildenburg
von Hornberg
Horneck von Hornsberg
Hund von Wenckheim
von Hutten
Jarman
von Karsbach
von Kranlucken
Küchenmeister
von Langenschwarz
von Lauter
Löw von Steinfurt
von Lüder
von Mansbach
Mauchenheim gen. von Bechtolsheim
von Merlau
Mörle gen. von Beheim
Pfeffersack
von Plittersdorf
von Rasdorf
von Reckrod
Riedesel zu Eisenbach
vom Rode
von Romrod
von Rosenbach
Schenck zu Schweinsberg
von Schenkwald
von Schleifras
Schlitz gen. Görtz
Schlitz gen. Pulter
Specht von Bubenheim
Steinau gen. Steinrück
von der Tann
von Thüngen
von Treischfeld
Truchsess
von Trümbach
von Ussigheim (Eusigheim)
von Verschuer
von Weyhers / Ebersberg gen. von Weyhers
von Weiters
von Westernach
von Wildungen
Windolt
Wolff von Gudenberg
Inhaltlich enthält der Bestand vor allem Güter- und Lehensgeschäfte, Bestallungen, Schlichtungen und Vergleiche.
Bestandsgeschichte: Als Ergebnis der Säkularisation gelangte das Territorium des Großherzogtums Fulda samt seinem Archiv an Kurhessen. Anstelle des Fuldaer Klosterarchivs wurde 1816 ein hessisches Regierungs-archiv in Fulda eingerichtet, das der kurfürstlichen Provinzialregierung unterstand und dort durch die Landesbibliothek Fulda mitverwaltet wurde. Nach der Annexion Hessens durch das Königreich Preußen im Jahr 1866 und der sich anschließenden Reorganisation der hessischen Archivverwaltung wurde das Regierungsarchiv in das neu gegründete Preußische Staatsarchiv Marburg überführt und dort nach Ausstellungsdatum chronologisch aufgestellt. Zunächst lagerte das ehemalige Klosterarchiv im Marburger Landgrafenschloss, das seit 1870 als Preußisches Staatsarchiv diente, wurde dann aber 1938 in den Neubau des Staatsarchivs Marburg, den heutigen Lagerungsort, überführt. Die heute in Marburg befindlichen Bestände Urk. 75-80 enthalten die Masse der urkundlichen Überlieferung, verschiedene Teile wurden in den Wirren seit dem 19. Jahrhundert allerdings zerstreut. Sie befinden sich heute in der Bibliothek des Priesterseminars Fulda, dem dortigen Stadtarchiv sowie der Hochschul- und Landesbibliothek Fulda.
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.
Geschichte des Bestandsbildners: Bei den Bestandsbildnern handelt es sich um verschiedene, v.a. hessische, thüringische und fränkische Adelsfamilien mit Verbindungen zu Stadt und Stift Fulda.
Findmittel: Repertorium Reichsabtei Fulda: Adelsarchive, angelegt 1893, handschriftlich, 1 Band (Signatur: R 1816).
Findmittel: Repertorium Reichsabtei Fulda: Orte (Verzeichnis der Fuldaer Urkunden, nach Orten geordnet), angelegt bald nach 1802, handschriftlich, 2 Bände (Signatur: R 1817-1818).
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
von Baumbach
von Bellersheim
von Berlepsch
von Bimbach
von Boyneburg
Breidenbach gen. von Breitenstein
von Brenden
von Buchenau
von Buchholz
von Bünau
von Calenberg
von Dehren
von Eberstein
von Fechenbach
von Fischborn
Forstmeister
von Geyso
von Gilsa
von Hanxleden
von Hattorf
von Haun
von Hildenburg
von Hornberg
Horneck von Hornsberg
Hund von Wenckheim
von Hutten
Jarman
von Karsbach
von Kranlucken
Küchenmeister
von Langenschwarz
von Lauter
Löw von Steinfurt
von Lüder
von Mansbach
Mauchenheim gen. von Bechtolsheim
von Merlau
Mörle gen. von Beheim
Pfeffersack
von Plittersdorf
von Rasdorf
von Reckrod
Riedesel zu Eisenbach
vom Rode
von Romrod
von Rosenbach
Schenck zu Schweinsberg
von Schenkwald
von Schleifras
Schlitz gen. Görtz
Schlitz gen. Pulter
Specht von Bubenheim
Steinau gen. Steinrück
von der Tann
von Thüngen
von Treischfeld
Truchsess
von Trümbach
von Ussigheim (Eusigheim)
von Verschuer
von Weyhers / Ebersberg gen. von Weyhers
von Weiters
von Westernach
von Wildungen
Windolt
Wolff von Gudenberg
Inhaltlich enthält der Bestand vor allem Güter- und Lehensgeschäfte, Bestallungen, Schlichtungen und Vergleiche.
Bestandsgeschichte: Als Ergebnis der Säkularisation gelangte das Territorium des Großherzogtums Fulda samt seinem Archiv an Kurhessen. Anstelle des Fuldaer Klosterarchivs wurde 1816 ein hessisches Regierungs-archiv in Fulda eingerichtet, das der kurfürstlichen Provinzialregierung unterstand und dort durch die Landesbibliothek Fulda mitverwaltet wurde. Nach der Annexion Hessens durch das Königreich Preußen im Jahr 1866 und der sich anschließenden Reorganisation der hessischen Archivverwaltung wurde das Regierungsarchiv in das neu gegründete Preußische Staatsarchiv Marburg überführt und dort nach Ausstellungsdatum chronologisch aufgestellt. Zunächst lagerte das ehemalige Klosterarchiv im Marburger Landgrafenschloss, das seit 1870 als Preußisches Staatsarchiv diente, wurde dann aber 1938 in den Neubau des Staatsarchivs Marburg, den heutigen Lagerungsort, überführt. Die heute in Marburg befindlichen Bestände Urk. 75-80 enthalten die Masse der urkundlichen Überlieferung, verschiedene Teile wurden in den Wirren seit dem 19. Jahrhundert allerdings zerstreut. Sie befinden sich heute in der Bibliothek des Priesterseminars Fulda, dem dortigen Stadtarchiv sowie der Hochschul- und Landesbibliothek Fulda.
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.
Geschichte des Bestandsbildners: Bei den Bestandsbildnern handelt es sich um verschiedene, v.a. hessische, thüringische und fränkische Adelsfamilien mit Verbindungen zu Stadt und Stift Fulda.
Findmittel: Repertorium Reichsabtei Fulda: Adelsarchive, angelegt 1893, handschriftlich, 1 Band (Signatur: R 1816).
Findmittel: Repertorium Reichsabtei Fulda: Orte (Verzeichnis der Fuldaer Urkunden, nach Orten geordnet), angelegt bald nach 1802, handschriftlich, 2 Bände (Signatur: R 1817-1818).
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
809 Urkunden
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Urk. 13 Generalrepertorium [ehemals Urk. A I t]; Urk. 49 Hessische Adels- und Bürgerfamilien [ehemals Urk. A VI]; Urk. 75 Fulda; Reichsabtei; Stift [ehemals Urk. R I a]; Urk. 76 Fulda; Lehenreverse [ehemals Urk. R I b]; Urk. 77 Fulda; Klöster [ehemals Urk. R II]; Urk. 78 Fulda; Kirchen; Hospitäler usw. [ehemals Urk. R III-IV]; Urk. 79 Fulda; Gerichte; Orte usw. [ehemals Urk. R V-VIII]; Best. 90; Best. 91; Best. 92; Best. 93; Best. 94; Best. 95; Best. 96; Best. 97; Best. 100; Best. 101; Best. 102; Best. 103; Best. 330 Stadt Fulda; K 424-485; L65-72; R VIII Stadt Fulda; Protokolle Fulda A-C; Rechnungen II / III Fulda; Kat. I-II Fulda.
Literatur: W. Dersch, Hessisches Klosterbuch (VHKH 12), Marburg 2000, S. 41ff.; A. Hofemann, Studien zur Entwicklung des Territoriums der Reichsabtei Fulda und seiner Ämter (Schriften des Hessischen Landesamts für geschichtliche Landeskunde 25), Marburg 1958; W. Breul-Kunkel, Herrschaftskrise und Reformation, die Reichsabteien Fulda und Hersfeld 1500-1525, Gütersloh 2000; Jäger, Das geistliche Fürstentum Fulda in der frühen Neuzeit: Landesherrschaft, Landstände und fürstliche Verwaltung (Schriften des Hessischen Landesamts für geschichtliche Landeskunde 39), Marburg 1986; Germania Benedictina, Bd. VII: Die benediktinischen Mönchs- und Nonnenklöster in Hessen. In Verbindung mit R. E. Schwerdtfeger bearbeitet von F. Jürgensmeier und F. Büll, München 2004, S. 213-511; W. Heinemeyer, 1250 Jahre Fulda, in: W. Heinemeyer, B. Jäger (Hg.): Fulda in seiner Geschichte. Landschaft, Reichsabtei, Stadt, Fulda 1995 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen Bd. 57), S. 9-24; U. Hussong, Die Reichsabtei Fulda im frühen und hohen Mittelalter. Mit einem Ausblick auf das späte Mittelalter, in: W. Heinemeyer, B. Jäger (Hg.): Fulda in seiner Geschichte. Landschaft, Reichsabtei, Stadt, Fulda 1995 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen Bd. 57), S. 89-180; U. Hussong, Studien zur Geschichte der Reichsabtei Fulda bis zur Jahrtausendwende, Erster Teil, in: Archiv für Diplomatik 31 (1985), S. 1-225; Zweiter Teil, in: Archiv für Diplomatik 32 (1986), S. 129-304; J. Leinweber, Die Fuldaer Äbte und Bischöfe, Frankfurt am Main 1989; R. Polley, Die Beziehungen zwischen Hessen und dem Hochstift Fulda, in: J. Berthold (Hg.), Fulda im alten Reich, Fulda 1996, S. 169-201; K. A. Eckhardt, W. A. Eckhardt (Bearb.), Fuldaer Vasallengeschlechter im Mittelalter. Die von der Tann und ihre Agnaten, Marburg , Witzenhausen 1968; K. Lübeck, Die Ministerialen der Reichsabtei Fulda, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Kanonistische Abteilung 35 (1948), S. 201-233.
Literatur: W. Dersch, Hessisches Klosterbuch (VHKH 12), Marburg 2000, S. 41ff.; A. Hofemann, Studien zur Entwicklung des Territoriums der Reichsabtei Fulda und seiner Ämter (Schriften des Hessischen Landesamts für geschichtliche Landeskunde 25), Marburg 1958; W. Breul-Kunkel, Herrschaftskrise und Reformation, die Reichsabteien Fulda und Hersfeld 1500-1525, Gütersloh 2000; Jäger, Das geistliche Fürstentum Fulda in der frühen Neuzeit: Landesherrschaft, Landstände und fürstliche Verwaltung (Schriften des Hessischen Landesamts für geschichtliche Landeskunde 39), Marburg 1986; Germania Benedictina, Bd. VII: Die benediktinischen Mönchs- und Nonnenklöster in Hessen. In Verbindung mit R. E. Schwerdtfeger bearbeitet von F. Jürgensmeier und F. Büll, München 2004, S. 213-511; W. Heinemeyer, 1250 Jahre Fulda, in: W. Heinemeyer, B. Jäger (Hg.): Fulda in seiner Geschichte. Landschaft, Reichsabtei, Stadt, Fulda 1995 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen Bd. 57), S. 9-24; U. Hussong, Die Reichsabtei Fulda im frühen und hohen Mittelalter. Mit einem Ausblick auf das späte Mittelalter, in: W. Heinemeyer, B. Jäger (Hg.): Fulda in seiner Geschichte. Landschaft, Reichsabtei, Stadt, Fulda 1995 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen Bd. 57), S. 89-180; U. Hussong, Studien zur Geschichte der Reichsabtei Fulda bis zur Jahrtausendwende, Erster Teil, in: Archiv für Diplomatik 31 (1985), S. 1-225; Zweiter Teil, in: Archiv für Diplomatik 32 (1986), S. 129-304; J. Leinweber, Die Fuldaer Äbte und Bischöfe, Frankfurt am Main 1989; R. Polley, Die Beziehungen zwischen Hessen und dem Hochstift Fulda, in: J. Berthold (Hg.), Fulda im alten Reich, Fulda 1996, S. 169-201; K. A. Eckhardt, W. A. Eckhardt (Bearb.), Fuldaer Vasallengeschlechter im Mittelalter. Die von der Tann und ihre Agnaten, Marburg , Witzenhausen 1968; K. Lübeck, Die Ministerialen der Reichsabtei Fulda, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Kanonistische Abteilung 35 (1948), S. 201-233.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ