2/11 [fol. 36'ff.]: 1614 März 13 (Senatsprotokoll) (Collegium Decanorum)
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UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XI
Enthält: Anwesend: Rektor Hafenreffer, Osiander, Sigward, Harpprecht, Halbritter, Magirus, Bocer, Bajer, Besold, Haug, Bloß, Faber, Welling, Maestlin, Colb; 1.) Vom Rektor verlesene Namen der letztmonatigen Inskribenten. [UAT 2/11, Bl. 36']; 2.) Fürstl. Schreiben wegen der bewilligten Getreidelieferung an das Contubernium durch die Hofmeister zu Pfullingen und Tübingen. [UAT 2/11, Bl. 36']; 3.) Zu besiegelnde Obligation für Friedrich Ephraim Heß, Sohn des Dr. Tobias Heß. [UAT 2/11, Bl. 36']; 4.) Der Christina Franckh bewilligte Urkunde über ihr Rechtsverhältnis zu Johann Entzlin. [UAT 2/11, Bl. 36'f.]; 5.) Abgelehntes Gesuch der Esther Zaber [Zaler ?] um Aufnahme in das Univ-lazarett. [UAT 2/11, Bl. 37]; 6.) Vorladung des Kaspar Majer mit Schwager, Pfarrer zu Hagenloch, wegen Verhinderung des Niedergangs in seinem Buchhandel. [UAT 2/11, Bl. 37]; 7.) Der Katharina Fischer bewilligte Interzession beim Göppinger Magistrat wegen Moserischer Schuld. [UAT 2/11, Bl. 37]; Dimisso Senatu: (Collegium Decanorum); 8.) Bestrafung von Kellenbentzischen Tischgängern: (Michael] Watz, [Franz] Schultz [Schultheiß], die beiden Brandt mit Präzeptor. Vorladung des Dr. Kellenbentz und des einen Brandt (Anm. 1) [UAT 2/11, Bl. 37f.]; Anm. 1: Vgl. MUT 18948: Hieronymus Brand (?).
Akte
Acta Senatus, Bd. XI
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
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