Landratsamt Siegkreis BR 0043 (Bestand)
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BR 0043 215.32.00
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln >> 2.3. Landratsämter/Kreisbehörden >> 2.3.32. Landratsamt Siegkreis
1813-1950
Verwaltung, Hoheitssachen, Statistik, Finanzen 1825-1938; Kommunalwesen 1813-1937; Polizei 1824-1937; Medizinalwesen, Wohlfahrt, Jugendpflege 1814-1937; Handel und Gewerbe 1824-1937; Verkehr 1827-1937; Bauwesen 1844-1934; Wasserbau 1843-1934; Landwirtschaft und Forsten 1844-1934; Kirchen- und Schulwesen 1814-1941; Juden 1834-1936; Militärwesen, Besatzungszeit 1914-1928; Naturschutz, Denkmalpflege 1900-1937. Kreisernährungs- und Wirtschaftsamt des Siegkreises: Verwaltung 1939-1950; Überprüfung der Versorgungs- und Kartenstellen 1945-1949; Lebensmittelversorgung 1942-1949; Versorgungsaktionen 1939-48.
Bestandsbeschreibung: Der Siegkreis wurde 1825 gebildet. Dabei wurde den durch Kabinettssordre vom 1.10.1820 vereinigten Kreisen Siegburg (entstanden 1816 aus den bergischen Kantonen Siegburg und Königswinter) und Uckerath (ab 1816, früher bergischer Kanton Hennef) unter Erhebung Siegburgs zum Hauptort die Bezeichnung Siegkreis gegeben (Bekanntmachung der Regierung Köln vom 24. März 1825, Amtsbl. 1825, S. 91). Der Kreis Uckerath wurde 1816 gebildet aus den Bürgermeistereien Eitorf, Hennef, Herchen, Lauthausen, Much, Neunkirchen, Ruppichteroth, Uckerath; der Kreis Siegburg 1816 aus den übrigen Bürgermeistereien, wie sie 1835 im Brüning'schen Adressbuch für Rheinland-Westfalen für den Siegkreis verzeichnet sind: Eitorf, Herchen, Hennef, Königswinter, Lauthausen, Lohmar, Much, Neunkirchen, Niederkassel, Oberkassel, Oberpleis, Ruppichteroth, Siegburg, Sieglar, Uckerath, Wahlscheid. In der Kreisbeschreibung des Landrats Wülffing von 1860 ist zusätzlich die Bürgermeisterei Menden genannt. Später trat die Bürgermeisterei Honnef hinzu.
Nach dem Preußischen Gemeindeverfassungsgesetz vom 27.12.1927 führt die Bürgermeisterei die Bezeichnung Amt, seitdem und nach der preußischen Amtsordnung vom 8.10.1934 gibt es amtsfreie Gemeinden. Der Umfang des Kreises wurde am 1.10.1932 vergrößert durch das Amt Dattenfeld, das zum aufgelösten Kreis Waldbröl gehörte (die übrigen Ämter dieses Kreises kamen zu neugebildeten Oberbergischen Kreis, Sitz in Gummersbach). Heutiger Stand des Siegkreises (nach dem Gemeindeverzeichnis des Landes Nordrhein-Westfalen vom 1.01.1947): 826,96 qkm, Einwohner: 190912 (am 29.10.1946). Städte: Honnef, Königswinter, Siegburg. Amtsfreie Gemeinden. Eitorf, Hennef, Herchen, Much, Sieglar, Troisdorf, Uckerath, Wahlscheid. Ämter: Dattenfeld (Sitz in Rosbach), Königswinter-Land (Sitz: Königswinter), Lauthausen (Sitz Bröl), Lohmar, Menden (Sitz: Siegburg-Mülldorf), Neunkirchen, Niederkassel, Oberkassel, Oberpleis, Ruppichteroth (Sitz: Schönenberg).
Landräte:
Ludwig von Hymmen (1816-Mai 1820).
Franz Joseph Scheven (01.10.1820-13.03.1837)
Maximilian von Loe (Mai 1837-Feb. 1846).
Max Kessler (Feb. 1846-Juni 1849).
Franz Wülfing (30.06.1849-10.01.1867
Clemens von Loe (16.01.-29.03.1867).
Gottfried Vinzenz von Brewer (26.04.-20.11.1867).
Maximilian Allert (23.11.1867)-Juni 1869).
Eugen von Loe (07.07.1869-31.12.1904).
Adolf von Dalwigk-Lichtenfels (Nov. 1904-Aug.1917).
Hermann Strahl (Okt. 1917-26.03.1924).
Josef Herschenbach (April-Okt. 1924).
Eduard Wessel (24.10.1924-18.04.1933).
Ludwig Buttlar (April 1933-24.10.1936).
Hans Weisheit (16.11.1936-1945)
Josef Clarenz (28.05.1945-17.04.1946).
Literatur:
MAx Bär, Die Behördenverfassung der Rheinprovinz seit 1815, Bonn 1919.
Fr.Wülffing, Beschreibung und Mittheilungen über die Resultate der Verwaltung des Kreises Sieg, Siegburg 1860,
Benedikt Schneider, War Siegburg stets Hauptstadt des Siegkreises ?, in: Heimatblätter Siegkreis 33, 1965, S. 128 ff.
Die Übernahme der Akten erfolgte im September 1948, die Verzeichnung im Sommer 1949. Die Übernahme des Bestandes erfolgte im September 1948. (Die Übernahme des Bestandes Kreisernährungs- und Kreiswirtschaftsamt Siegburg erfolgte im Sommer 1955. Diese Akten wurden als Bestand RW 181 verzeichnet)
Die Verzeichnung des Bestands BR 0043 erfolgte im Sommer 1949 durch Herrn Dr. Emil Dösseler.
Die Akten sind zu bestellen und zu zitieren unter Angabe der Bestandssignatur und laufender Nr., z.B. BR 0046 Nr. 13
Bestandsbeschreibung: Der Siegkreis wurde 1825 gebildet. Dabei wurde den durch Kabinettssordre vom 1.10.1820 vereinigten Kreisen Siegburg (entstanden 1816 aus den bergischen Kantonen Siegburg und Königswinter) und Uckerath (ab 1816, früher bergischer Kanton Hennef) unter Erhebung Siegburgs zum Hauptort die Bezeichnung Siegkreis gegeben (Bekanntmachung der Regierung Köln vom 24. März 1825, Amtsbl. 1825, S. 91). Der Kreis Uckerath wurde 1816 gebildet aus den Bürgermeistereien Eitorf, Hennef, Herchen, Lauthausen, Much, Neunkirchen, Ruppichteroth, Uckerath; der Kreis Siegburg 1816 aus den übrigen Bürgermeistereien, wie sie 1835 im Brüning'schen Adressbuch für Rheinland-Westfalen für den Siegkreis verzeichnet sind: Eitorf, Herchen, Hennef, Königswinter, Lauthausen, Lohmar, Much, Neunkirchen, Niederkassel, Oberkassel, Oberpleis, Ruppichteroth, Siegburg, Sieglar, Uckerath, Wahlscheid. In der Kreisbeschreibung des Landrats Wülffing von 1860 ist zusätzlich die Bürgermeisterei Menden genannt. Später trat die Bürgermeisterei Honnef hinzu.
Nach dem Preußischen Gemeindeverfassungsgesetz vom 27.12.1927 führt die Bürgermeisterei die Bezeichnung Amt, seitdem und nach der preußischen Amtsordnung vom 8.10.1934 gibt es amtsfreie Gemeinden. Der Umfang des Kreises wurde am 1.10.1932 vergrößert durch das Amt Dattenfeld, das zum aufgelösten Kreis Waldbröl gehörte (die übrigen Ämter dieses Kreises kamen zu neugebildeten Oberbergischen Kreis, Sitz in Gummersbach). Heutiger Stand des Siegkreises (nach dem Gemeindeverzeichnis des Landes Nordrhein-Westfalen vom 1.01.1947): 826,96 qkm, Einwohner: 190912 (am 29.10.1946). Städte: Honnef, Königswinter, Siegburg. Amtsfreie Gemeinden. Eitorf, Hennef, Herchen, Much, Sieglar, Troisdorf, Uckerath, Wahlscheid. Ämter: Dattenfeld (Sitz in Rosbach), Königswinter-Land (Sitz: Königswinter), Lauthausen (Sitz Bröl), Lohmar, Menden (Sitz: Siegburg-Mülldorf), Neunkirchen, Niederkassel, Oberkassel, Oberpleis, Ruppichteroth (Sitz: Schönenberg).
Landräte:
Ludwig von Hymmen (1816-Mai 1820).
Franz Joseph Scheven (01.10.1820-13.03.1837)
Maximilian von Loe (Mai 1837-Feb. 1846).
Max Kessler (Feb. 1846-Juni 1849).
Franz Wülfing (30.06.1849-10.01.1867
Clemens von Loe (16.01.-29.03.1867).
Gottfried Vinzenz von Brewer (26.04.-20.11.1867).
Maximilian Allert (23.11.1867)-Juni 1869).
Eugen von Loe (07.07.1869-31.12.1904).
Adolf von Dalwigk-Lichtenfels (Nov. 1904-Aug.1917).
Hermann Strahl (Okt. 1917-26.03.1924).
Josef Herschenbach (April-Okt. 1924).
Eduard Wessel (24.10.1924-18.04.1933).
Ludwig Buttlar (April 1933-24.10.1936).
Hans Weisheit (16.11.1936-1945)
Josef Clarenz (28.05.1945-17.04.1946).
Literatur:
MAx Bär, Die Behördenverfassung der Rheinprovinz seit 1815, Bonn 1919.
Fr.Wülffing, Beschreibung und Mittheilungen über die Resultate der Verwaltung des Kreises Sieg, Siegburg 1860,
Benedikt Schneider, War Siegburg stets Hauptstadt des Siegkreises ?, in: Heimatblätter Siegkreis 33, 1965, S. 128 ff.
Die Übernahme der Akten erfolgte im September 1948, die Verzeichnung im Sommer 1949. Die Übernahme des Bestandes erfolgte im September 1948. (Die Übernahme des Bestandes Kreisernährungs- und Kreiswirtschaftsamt Siegburg erfolgte im Sommer 1955. Diese Akten wurden als Bestand RW 181 verzeichnet)
Die Verzeichnung des Bestands BR 0043 erfolgte im Sommer 1949 durch Herrn Dr. Emil Dösseler.
Die Akten sind zu bestellen und zu zitieren unter Angabe der Bestandssignatur und laufender Nr., z.B. BR 0046 Nr. 13
Archivbestand
Deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
21.04.2026, 8:22 AM CEST
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