Rentverschreibung
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C-Arm Zurwest, Urk. Nr. 19
C-Arm Zurwest Armenhaus Zurwesten
Armenhaus Zurwesten >> Urkunden
1482 Oktober 2.
Darin: [Rückvermerk:] apperloesche j marck, nu mester Johan ten weesten, nunc mester kyllian perlensticker, folio 52.
Enthält: Vor Johan Bisscopinck, Sohn des verstorbenen Bertold und Richter des Bischofs Hinrich van Zwartzeborch in Münster, verkauft Bathe, Witwe des verstorbenen Hinrich Apperlo, Bürgerin in Münster, dem Hinrich Monekeman, genannt Balke, und dem Hermann Mennemann als Verwahrern des Armenhauses tor Wessede hinter dem Martinikirchhof für 18 Mark Münstersch eine jährliche halb zu Ostern und halb zu Michaelis fällige Rente von 1 Mark aus ihrem Haus im Martinikirchspiel auf der Horsterstrate zwischen den Häusern des verstorbenen Herman Gronenberg und des Schulten to Hauickhorst. Das Haus ist bereits mit 4 Mark und 10 Schillingen belastet, davon 1 1/2 Mark als ewige Rente. Es verbürgen sich Hinrich Rensinck bei St. Ludgeri und Bernt tor Qwernen de Becker.
Zeugen: Jurgen in der Waghe und Johan vppen Kelre.
Enthält: Vor Johan Bisscopinck, Sohn des verstorbenen Bertold und Richter des Bischofs Hinrich van Zwartzeborch in Münster, verkauft Bathe, Witwe des verstorbenen Hinrich Apperlo, Bürgerin in Münster, dem Hinrich Monekeman, genannt Balke, und dem Hermann Mennemann als Verwahrern des Armenhauses tor Wessede hinter dem Martinikirchhof für 18 Mark Münstersch eine jährliche halb zu Ostern und halb zu Michaelis fällige Rente von 1 Mark aus ihrem Haus im Martinikirchspiel auf der Horsterstrate zwischen den Häusern des verstorbenen Herman Gronenberg und des Schulten to Hauickhorst. Das Haus ist bereits mit 4 Mark und 10 Schillingen belastet, davon 1 1/2 Mark als ewige Rente. Es verbürgen sich Hinrich Rensinck bei St. Ludgeri und Bernt tor Qwernen de Becker.
Zeugen: Jurgen in der Waghe und Johan vppen Kelre.
Archivale
Verweis: Regest: Ketteler S. 97
Perg. Urk. mit Siegel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:56 MEZ