Rassenhygienische und kriminalbiologische Forschungsstelle des Reichsgesundheitsamtes (Bestand)
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BArch R 165
call number: R 165
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Inneres, Gesundheit, Polizei und SS, Volkstum
1936-1944
Geschichte des Bestandsbildners: Im Frühjahr 1936 unter der Bezeichnung Rassenhygienische und bevölkerungsbiologische Forschungsstelle des Reichsgesundheitsamtes auf Veranlassung des Leiters der Abteilung Volksgesundheit im Reichsministerium des Innern gegründet; hatte u.a. die Aufgabe, For‧schungsvorhaben zu koordinieren und ihre Ergebnisse in die erbpflegerische Praxis überzu‧leiten; Schwerpunkt dabei bildete die "rassenkundliche Erfassung" der "Zigeuner" und "Zi‧geunermischlinge"; ab 1941 lautete die Bezeichnung Rassenhygienische und Kriminalbiologi‧sche Forschungsstelle des Reichsgesundheitsamtes; Leiter war Robert Ritter.
Bestandsbeschreibung: Im Frühjahr 1936 unter der Bezeichnung Rassenhygienische und bevölkerungsbiologische Forschungsstelle des Reichsgesundheitsamtes auf Veranlassung des Leiters der Abteilung Volksgesundheit im Reichsministerium des Innern gegründet; hatte u.a. die Aufgabe, Forschungsvorhaben zu koordinieren und ihre Ergebnisse in die erbpflegerische Praxis überzuleiten. Schwerpunkt dabei bildete die "rassenkundliche Erfassung" der "Zigeuner" und "Zigeunermischlinge". Ab 1941 lautet die Bezeichnung Rassenhygienische und Kriminalbiologische Forschungsstelle des Reichsgesundheitsamtes. Leiter war Robert Ritter.
Erschließungszustand: Vorläufiges Findbuch (o.D.), Namenskartei
Zitierweise: BArch R 165/...
Bestandsbeschreibung: Im Frühjahr 1936 unter der Bezeichnung Rassenhygienische und bevölkerungsbiologische Forschungsstelle des Reichsgesundheitsamtes auf Veranlassung des Leiters der Abteilung Volksgesundheit im Reichsministerium des Innern gegründet; hatte u.a. die Aufgabe, Forschungsvorhaben zu koordinieren und ihre Ergebnisse in die erbpflegerische Praxis überzuleiten. Schwerpunkt dabei bildete die "rassenkundliche Erfassung" der "Zigeuner" und "Zigeunermischlinge". Ab 1941 lautet die Bezeichnung Rassenhygienische und Kriminalbiologische Forschungsstelle des Reichsgesundheitsamtes. Leiter war Robert Ritter.
Erschließungszustand: Vorläufiges Findbuch (o.D.), Namenskartei
Zitierweise: BArch R 165/...
Rassenhygienische und kriminalbiologische Forschungsstelle des Reichsgesundheitsamtes, 1936-1945
379 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Literatur: Joachim S. Hohmann: Robert Ritter und die Erben der Kriminalbiologie. "Zigeunerforschung" im Nationalsozialismus und in Westdeutschland im Zeichen des Rassismus. Frankfurt am Main [u.a.] 1991, (Studien zur Tsiganologie und Folkloristik).
Guenter Lewy: "Rückkehr nicht erwünscht". Die Verfolgung der Zigeuner im Dritten Reich. Berlin 2001.
Martin Luchterhandt: Der Weg nch Birkenau. Entstehung und Verlauf der nationalsozialistischen Verfolgung der "Zigeuner". Lübeck 2000 (Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e.V.).
Inventar archivalischer Quellen des NS-Staates, hrsg. von Heinz Boberach, München 1991/1995, Teil 1, S. 166.
Josef Henke: Quellenschicksale und Bewertungsfragen. Archivische Probleme bei der Überlieferungsbildung zur Verfolgung der Sinti und Roma im Dritten Reich, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 41 (1993), S. 61-77.
Guenter Lewy: "Rückkehr nicht erwünscht". Die Verfolgung der Zigeuner im Dritten Reich. Berlin 2001.
Martin Luchterhandt: Der Weg nch Birkenau. Entstehung und Verlauf der nationalsozialistischen Verfolgung der "Zigeuner". Lübeck 2000 (Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e.V.).
Inventar archivalischer Quellen des NS-Staates, hrsg. von Heinz Boberach, München 1991/1995, Teil 1, S. 166.
Josef Henke: Quellenschicksale und Bewertungsfragen. Archivische Probleme bei der Überlieferungsbildung zur Verfolgung der Sinti und Roma im Dritten Reich, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 41 (1993), S. 61-77.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ