Forstamt Schorndorf (Engelberg) (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 562
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Forstämter, Hüttenwerke, Salinen und Gestüt >> Forstämter
(1287-) 1640-1805 (-1842)
Inhalt und Bewertung
Seit dem 18. Jh. wurde das Forstamt meist nach dem Engelberg bezeichnet, einem Schlößchen bei Winterbach, in dem die Forstmeister wohnten.
1. Vorbemerkung von 1954: Entstehung und Geschichte des Schorndorfer Forsts sind noch nicht bearbeitet. (1) Forstmeister zu Schorndorf werden in den Württ. Regesten seit 1468 genannt. (2) Später - der genaue Zeitpunkt ist noch unermittelt - verlegte der Forstmeister seinen Sitz nach Engelberg. Seit dem 18. Jahrhundert wurde das Forstamt nach dem Sitz des Forstmeisters zumeist als Forstamt Engelberg bezeichnet. (3) Der Bestand A 562 (Akten des altwürtt. Forstamts Schorndorf bzw. Engelberg) umfasst 106 Büschel in 1,3 lfd. m. Weitere Archivalien gleicher Provenienz befinden sich in den Selekten: A 299 (Weltliche Forstlagerbücher) im Hauptstaatsarchiv, (4) A 302 (Ält. Rechnungen) im Staatsarchiv Ludwigsburg, (5) A 305 (Befehls- und Berichtskonzeptbücher) im Staatsarchiv Ludwigsburg, (6) A 308 (Amtsprotokolle) im Staatsarchiv Ludwigsburg. (7) Ludwigsburg, 8. Januar 1954 Dr. W. Grube Anmerkungen 1 Zur württembergischen Forstgeschichte allgemein vgl. jetzt Rudolf Kieß, Die Rolle der Forsten im Aufbau des württembergischen Territoriums bis ins 16. Jahrhundert, Stuttgart 1958; Dorothea Hauff, Zur Geschichte der Forstgesetzgebung und Forstorganisation des Herzogtums Württemberg im 16. Jahrhundert, Stuttgart 1977, und Wilfried Ott, Die Entwicklung der Forstorganisation in Württemberg seit 1803, Stuttgart 1979. 2 Bei den Württembergischen Regesten (A 602) konnten nur Nennungen von 1475 (Nr. 4954) und 1486 (Nr. 4964) ermittelt werden. 3 Vgl. die Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, Altwürttembergisches Archiv (A-Bestände), 2. erweiterte Auflage, bearbeitet von Hans-Martin Maurer, Stephan Molitor und Peter Rückert, Stuttgart 1999, S. 226. 4 Jetzt H 107 Forstlagerbücher im Hauptstaatsarchiv. 5 Jetzt A 302 Weltliche Ämterrechnungen im Hauptstaatsarchiv. 6 Jetzt A 305 Reskripten - und Berichtsbücher der Forstämter im Hauptstaatsarchiv. 7 Jetzt A 307 Amtsprotokolle der Forstämter im Hauptstaatsarchiv. Die Betreffe "Forst, Wald und Jagd" finden sich außerdem bei folgenden Beständen des Hauptstaatsarchivs: A 8 Kabinett: Herzog Karl Eugen; A 16 Kabinett: Hof- und Finanzverwaltung; A 59 Forstsachen; A 202 Geheimer Rat: Akten; A 211 Oberrat: Allgemeine Akten ("Generalakten"); A 227 Oberrat: Forst, Wald und Jagd; A 248 - A 249 Rentkammer: General- und Spezialakten; A 282 Kirchenrat: Verschlossene Registratur; A 284 Kirchenrat: Ämterregistratur; A 286a Kirchenrat: Holzberichte; A 551 - A 551 Si Forstamt Altensteig; A 552 Forstamt Blaubeuren; A 553 Forstamt Böblingen; A 554 - A 554 Si Forstamt Freudenstadt; A 555 Forstamt Heidenheim; A 556 Forstamt Kirchheim unter Teck; A 557 Forstamt Leonberg; A 558 Forstamt Ludwigsburg; A 559 - A 559 Si Forstamt Neuenbürg; A 560 Forstamt Neuenstadt; A 561 Forstamt Reichenberg; A 563 Forstamt Stromberg; A 564 Forstamt Stuttgart; A 565 Forstamt Tübingen; A 565 a - A 565 a Si Forstamt Urach; (vgl. die A-Übersicht wie Anmerkung 3). Forstkarten werden im Bestand N 3 verwahrt.
2. Vorbemerkung von 2005: Im Rahmen des Retrokonversionsprojektes und im Zuge der Rückstandsbearbeitung wurde das vorliegende Repertorium A 562 Forstamt Schorndorf (Engelberg) von Februar bis März 2005 durch die Anwärterin Christina Wolf unter Anwendung des Computerprogramms Midosa 95 neu aufgenommen. Die Unterzeichnete hat dabei zusätzlich die Vorbemerkung von 1954 durch die Anmerkungen Nr. 1-7 ergänzt. Der Bestand A 557 umfaßte vor der Neuaufnahme 113 Büschel (Bü 1-98 sowie Bü 1 a, Bü 12 a, Bü 25 a, Bü 30 a, Bü 31 a, Bü 47 a-c, Bü 60 a-g) und außerdem 0,1 lfd. m unverzeichnete Akten. Letztere wurden verzeichnet und vor der Neuaufnahme eingefügt; sie waren bereits 1969 vom Staatsarchiv Ludwigsburg übergeben worden und seither unverzeichnet. Der ganze Bestand wurde im Zuge der Neubearbeitung umnumeriert. Vgl. die Konkordanz am Ende dieses Repertoriums. Er umfaßt jetzt 117 Büschel; sein Umfang beträgt nach der Verpackung in Archivboxen nun ca. 2 lfd. m. An Literatur wurde bei der Neuaufnahme herangezogen: Otto v. Alberti, Württembergisches Adels- und Wappenbuch, Bd. 1-2, Stuttgart 1889-1916; Hermann Fischer, Schwäbisches Wörterbuch, Bd. 1-6, Tübingen 1904-1936; Karl Otto Müller, Urkundenregesten des Prämonstratenserklosters Adelberg, Stuttgart 1949; Walther Pfeilsticker, Neues württembergisches Dienerbuch, Bd. 1-3, Stuttgart 1957-1974. Das seitherige Findbuch von K. Fr. Eisele wurde dem Bestand A 605 Ältere Repertorien zugewiesen. Stuttgart, im März 2005 Christine Bührlen-Grabinger
Abkürzungsverzeichnis: Aufl. Auflage Ausf. Ausfertigung Bd. Band Bem. Bemerkung Bestellnr. Bestellnummer Bestellsign. Bestellsignatur betr. betreffend Bl. Blatt Bü Büschel bzw. beziehungsweise ebd. ebenda gen. genannt Jh. Jahrhundert lfd. m laufende Meter Lit. Literatur o. D. ohne Datum Ordnungsnr. Ordnungsnummer S. Seite Schr. Schriftstück(e) Si Sigmaringen StAL Staatsarchiv Ludwigsburg Tgb. Nr. Tagebuchnummer u. a. unter anderem unverz. unverzeichnet v. a. vor allem vgl. vergleiche z. T. zum Teil
117 Büschel
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:39 PM CET