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Streitsache der bremischen Ritterschaft gegen den
Regierungsrat Nicolaus von Höpken bzw. dessen Erben wegen schuldiger
Rossdienstgelder von den gekauften adeligen Gütern
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Streitsache der bremischen Ritterschaft gegen den
Regierungsrat Nicolaus von Höpken bzw. dessen Erben wegen schuldiger
Rossdienstgelder von den gekauften adeligen Gütern
Enthält: - Memoriale der bremischen Ritterschaft an die Regierung vom November 1663, Januar und Februar 1664 wegen der schuldigen Rossdienstgelder, mit beigefügtem Verzeichnis und nachfolgenden Regierungsmandaten an Nicolaus von Höpken; Antwortschreiben Höpkens vom Januar und März 1664 (mit Anlagen, u.a.: Cessionsbrief des Ludolf von Zesterfleth für das Bremer Domkapitel von 1640, Verzeichnis der von Höpken wieder zurückgegebenen, vorher an ihn donierten Zesterfleth'schen Güter, Attestat des Baumeisters Johann von Hassel in Bremen vom Februar 1664 über den von Höpken an die Domkirche abgetretenen vierten Teil); weitere Schriften der Parteien von 1664; Gesuch Höpkens vom Oktober 1664 um Kommissionserteilung an den Justizrat Joachim Christiani wegen Einteilung des Rossdienstes auf den distrahierten Gütern des Ludolf von Zesterfleth, mit nachfolgender Kommissionserteilung; Bericht Christianis an die Regierung vom Oktober 1664, mit beigefügter Einteilung des Rossdienstes über die Güter des verstorbenen Ludolf von Zesterfleth; Regierungsmandate an beide Parteien vom November 1664; weitere Schriften der Parteien von 1665/66, auch wegen militärischer Exekution (mit Anlagen); Verhandlungsprotokolle und Regierungsbescheide vom Juli 1665 und März 1666; Beschwerdeschrift Höpkens gegen den Einnehmer der Neubelehnten, Nicolaus Blume, vom Februar 1666 wegen militärischer Exekution zur Eintreibung der Gelder von den an Höpken donierten, später veräußerten Gütern des Stader Marienklosters, mit nachfolgenden Regierungsverfügungen; Zitation der Regierung an Catharina Oelgardt Meyer, Witwe des Landrentmeisters Christoph Wyneken, vom März 1666 wegen des Rossdienstes vom an ihren verstorbenen Mann verkauften klösterlichen Gut Lieth; Antwortschreiben der Witwe vom April 1666 wegen Verkaufs des Gutes an den Grafen Hans Christoph von Königsmarck, mit nachfolgender Zitation der Regierung an den Königsmarck'schen Oberinspektor Jodocus Protte - Memorial der bremischen Ritterschaft vom August 1672 wegen Zahlung der rückständigen Rossdienstgelder durch die Höpken'schen Erben; Ablehnungsschrift der Erben vom September 1672 (mit Anlagen); weitere Schriften der Parteien vom April und Juni 1673; Urteil der Regierung vom 26. Juni 1673; Gesuch der Erben vom Juli 1673 um Einrichtung einer Kommission zur Urteilsvollstreckung, mit nachfolgender Kommissionserteilung an den Vizedirektor Joachim Christiani vom August 1673
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.