Gottfried (Gocze) vom Stein (Steine) verkauft jährliche Gülten von je einem Malter Weizen und Hafer, 15 Schilling Eisenacher (Ysenisschir) Pfennige an Michaelis, eine Gans, drei Michaelshühner, eine Abgabe (wisunge) an Weihnachten, zwei Fastnachtshühner, eine Lammkeule und ein halbes Schock Eier zu Ostern sowie die Rechte und Freiheiten, die sein Vater und seine Vorfahren auf ihn gebracht haben an dem Gut in Dorf und Flur Gumpelstadt (Gumpelstat) zwischen der alten Musbechin und Konrad (Contzen) Rumhart an der Hufe, die der alten Jenin gehörte und die jetzt ihre Tochter Agnes Jenin und ihr Ehemann Werner innehaben, an die Äbtissin und deren [geistliche] Kinder Kunigunde (Kunnen) und Katharina Stichling und Gertrud (Gele) von Breitungen (-tingin), Klosterjungfrauen zu Allendorf (Aldindorff), für erhaltene 100 Pfund Heller Salzunger Währung. Er verspricht, diese in Gülten, Abgaben und Frondiensten nicht zu behindern. Wenn die Äbtissin, die Schwestern Stichling und Gertrud von Breitungen nicht mehr leben, fallen die Gülten an den Konvent des Klosters nach Landesgewohnheit. Gottfried wird dagegen nicht vorgehen. Er siegelt (1) und bittet Hermann von Leimbach den Älteren um Mitbesiegelung (2); dieser kündigt sein Siegel an. Zeugen: Berthold Bulstercz, Spitalmeister zu Salzungen, Matthias Apt, Frühmesser zu Allendorf, und Johann Helmbold, Priester.

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Landesarchiv Thüringen – Staatsarchiv Meiningen
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