Siedlergemeinschaft Siegburg-Mülldorf (Bestand)
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SN 024
Stadtarchiv Sankt Augustin (Archivtektonik) >> SN: Sammlungen und Nachlässe
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Findbuch: 10 Archiveinheiten (1948-1972)enthält v.a.: Schriftwechsel; Protokollbuch; Finanzen; Verträge
Vorwort: BESTANDSGESCHICHTEZUGANG IN DAS STADTARCHIVDie Unterlagen der Siedlergemeinschaft Siegburg-Mülldorf e.V. wurden dem Stadtarchiv am 29.11.2004 (Accession 2004/049) von Leo Hönscheid als Geschenk übergeben. ORDNUNG UND VERZEICHNUNGIm Einzelnen enthält der Bestand 9 Archiveinheiten (AE) der Jahre 1948 bis 1972 mit dem Schwerpunkt auf den Jahren bis 1954. Der Bestand wurde im Dezember 2004 von Michael Korn geordnet und mittels des Programms Augias-Archiv 7.3 verzeichnet. WERTERMITTLUNG UND KASSATIONKassationen wurden nicht durchgeführt.ABGABEN AN ANDERE BESTÄNDE BZW. ARCHIVE Abgaben an andere Bestände innerhalb des Stadtarchivs oder an andere Archive wurden nicht gemacht. ERHALTUNGSZUSTAND, TECHNISCHE BEHANDLUNG UND LAGERUNG Der Erhaltungszustand der Archiveinheiten ist eher schlecht: Die Unterlagen wiesen vielfach Rostschäden auf, sind meist sehr brüchig und vergilbt. Die Unterlagen wurden in ihrem Ursprungszustand belassen, lediglich Stehordner, Mappen, Heft- und Büroklammern entfernt und die Papiere in säurefreie, alterungsbeständige und mit Calciumcarbonat gepufferte Mappen samt ebensolcher Kartons umgebettet. Manche Papiere mussten für die Heftung nach der Umbettung nachgelocht werden. VEREINSGESCHICHTEDie Siedlergemeinschaft Siegburg-Mülldorf wurde 1948 von mehreren Siedlern gegründet, um gemeinsam Einfamilienhäuser mit Einliegerwohnungen in der Mittelstraße (heute Vom-Stein-Straße) zu errichten. Die erste Mitgliederversammlung fand am 30.5.1948 statt, die Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Siegburg erfolgte 1950. Dem Vorstand der Siedlergemeinschaft gehörten 1950 an: Vorsitzender Wilhelm Limbach, Kassierer Stephan Kneisel sowie Schriftführer Johann Abels. Mit der Erstellung der zehn Häuser wurde die Aachener Gemeinnützige Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH in Köln als Bauträger beauftragt. Die Unterlagen des Bestandes geben v.a. Aufschluss über die Entwicklung einer Siedlergemeinschaft von 1948 bis 1954, die Planung, die Finanzierung, den Bau und die spätere Unterhaltung der Siedlungshäuser sowie das Vereinsleben.AUFBAU DES FINDBUCHESAUFBAU DER ANGABEN ZU DEN JEWEILIGEN AEDie Angaben zu den einzelnen AE beginnen mit der Signatur (Bestandskürzel "SN 24" sowie laufender Nummer). Ferner wird die jeweilige Laufzeit angegeben, die den Zeitraum der Entstehung der Unterlagen bezeichnet.Darunter wurde der Titel gesetzt. Es kam sowohl die einfache als auch die um Vermerke erweiterte Verzeichnung zur Anwendung. Ergänzt werden können die Titel durch folgende Vermerke:- Enthält: für die Auflistung des gesamten Akteninhalts;- Enthält nur: für eine Einschränkung des Titels;- Enthält u.a.: für die Hervorhebung besonderer Einzelstücke;- Enthält v.a.: für die Hervorhebung des inhaltlichen Schwerpunkts;- Darin: für inhaltlich oder formal Abweichendes.SPERRFRISTENAus Gründen des Datenschutzes ist die AE SN 24/4 für den angegebenen Zeitraum für die allgemeine Benutzung gesperrt. In analoger Anwendung des Archivgesetzes NRW in der jeweils geltenden Fassung sind Sachakten für 30 Jahre und personen-bezogene Akten für 50 Jahre nach ihrem Abschluss, mindestens aber 100 Jahre nach der Geburt des Betroffenen, von der allgemeinen Benutzung ausgenommen.ZITIERWEISEZu zitieren sind die Archivalieneinheiten unter Voranstellung des Archivs mit Angabe der entsprechenden Signatur, z.B. "Stadtarchiv Sankt Augustin, SN 24/3".WEITERFÜHRENDE LITERATUR UND ERGÄNZENDE BESTÄNDEErgänzende Bestände bzw. Literatur sind nicht bekannt. Sankt Augustin, im Dezember 2004Michael KornStadtarchivar
Vorwort: BESTANDSGESCHICHTEZUGANG IN DAS STADTARCHIVDie Unterlagen der Siedlergemeinschaft Siegburg-Mülldorf e.V. wurden dem Stadtarchiv am 29.11.2004 (Accession 2004/049) von Leo Hönscheid als Geschenk übergeben. ORDNUNG UND VERZEICHNUNGIm Einzelnen enthält der Bestand 9 Archiveinheiten (AE) der Jahre 1948 bis 1972 mit dem Schwerpunkt auf den Jahren bis 1954. Der Bestand wurde im Dezember 2004 von Michael Korn geordnet und mittels des Programms Augias-Archiv 7.3 verzeichnet. WERTERMITTLUNG UND KASSATIONKassationen wurden nicht durchgeführt.ABGABEN AN ANDERE BESTÄNDE BZW. ARCHIVE Abgaben an andere Bestände innerhalb des Stadtarchivs oder an andere Archive wurden nicht gemacht. ERHALTUNGSZUSTAND, TECHNISCHE BEHANDLUNG UND LAGERUNG Der Erhaltungszustand der Archiveinheiten ist eher schlecht: Die Unterlagen wiesen vielfach Rostschäden auf, sind meist sehr brüchig und vergilbt. Die Unterlagen wurden in ihrem Ursprungszustand belassen, lediglich Stehordner, Mappen, Heft- und Büroklammern entfernt und die Papiere in säurefreie, alterungsbeständige und mit Calciumcarbonat gepufferte Mappen samt ebensolcher Kartons umgebettet. Manche Papiere mussten für die Heftung nach der Umbettung nachgelocht werden. VEREINSGESCHICHTEDie Siedlergemeinschaft Siegburg-Mülldorf wurde 1948 von mehreren Siedlern gegründet, um gemeinsam Einfamilienhäuser mit Einliegerwohnungen in der Mittelstraße (heute Vom-Stein-Straße) zu errichten. Die erste Mitgliederversammlung fand am 30.5.1948 statt, die Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Siegburg erfolgte 1950. Dem Vorstand der Siedlergemeinschaft gehörten 1950 an: Vorsitzender Wilhelm Limbach, Kassierer Stephan Kneisel sowie Schriftführer Johann Abels. Mit der Erstellung der zehn Häuser wurde die Aachener Gemeinnützige Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH in Köln als Bauträger beauftragt. Die Unterlagen des Bestandes geben v.a. Aufschluss über die Entwicklung einer Siedlergemeinschaft von 1948 bis 1954, die Planung, die Finanzierung, den Bau und die spätere Unterhaltung der Siedlungshäuser sowie das Vereinsleben.AUFBAU DES FINDBUCHESAUFBAU DER ANGABEN ZU DEN JEWEILIGEN AEDie Angaben zu den einzelnen AE beginnen mit der Signatur (Bestandskürzel "SN 24" sowie laufender Nummer). Ferner wird die jeweilige Laufzeit angegeben, die den Zeitraum der Entstehung der Unterlagen bezeichnet.Darunter wurde der Titel gesetzt. Es kam sowohl die einfache als auch die um Vermerke erweiterte Verzeichnung zur Anwendung. Ergänzt werden können die Titel durch folgende Vermerke:- Enthält: für die Auflistung des gesamten Akteninhalts;- Enthält nur: für eine Einschränkung des Titels;- Enthält u.a.: für die Hervorhebung besonderer Einzelstücke;- Enthält v.a.: für die Hervorhebung des inhaltlichen Schwerpunkts;- Darin: für inhaltlich oder formal Abweichendes.SPERRFRISTENAus Gründen des Datenschutzes ist die AE SN 24/4 für den angegebenen Zeitraum für die allgemeine Benutzung gesperrt. In analoger Anwendung des Archivgesetzes NRW in der jeweils geltenden Fassung sind Sachakten für 30 Jahre und personen-bezogene Akten für 50 Jahre nach ihrem Abschluss, mindestens aber 100 Jahre nach der Geburt des Betroffenen, von der allgemeinen Benutzung ausgenommen.ZITIERWEISEZu zitieren sind die Archivalieneinheiten unter Voranstellung des Archivs mit Angabe der entsprechenden Signatur, z.B. "Stadtarchiv Sankt Augustin, SN 24/3".WEITERFÜHRENDE LITERATUR UND ERGÄNZENDE BESTÄNDEErgänzende Bestände bzw. Literatur sind nicht bekannt. Sankt Augustin, im Dezember 2004Michael KornStadtarchivar
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 11:08 MESZ