Bürgermeister, Schöffen, Rat und 12 Geschworene bekunden namens der Stadt Xanten, dass sie mit Prior Theoderich Dockendorf, Prokurator Johannes Emmelius und dem Konvent der Kartause folgenden Vergleich geschlossen haben: 2000 Reichstaler, die anlässlich der Carettischen Einquartierung 1639 von Dr. Justinian von der Knippenbergh und Dr. Arnolt de Beyeren laut 4 Urkunden von 14.2. und 4.3.1639 gegen einen Zins von 120 Reichstalern aus den Kühegeldern aus dem Heckcamp aufgenommen wurden, werden von den Kartäusern gegen einen Zins von nur 25 Talern aufgekauft, dafür eximiert und befreit die Stadt die von den Kartäusern aufgekauften Häuser von allen Bürgerlasten (Haus des can. Sterneman, des Vikars von St. Andreas, des Herrn von Batenberg, Bruggens, des Vikars von St. Nicolai und Wuluers Haus am Stadtwall). Die Stadt setzt für den Zins den Hetkamp zum Pfand und leistet Währschaft. Siegelankündigung: großes Stadtsiegel. Unterschrift des Sekretärs Johannes Fries. Abschrift: Rep. u. Hss. 2, fol. 247r-248v deutsch Original im Bistumsarchiv Münster, Dep. Pf. A. Büderich, Urkunde Nr. 31.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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