Abt Johann und der Konvent des Benediktinerklosters in Elchingen [Oberelchingen Gde. Elchingen/Lkr. Neu-Ulm] bekennen, dass ihnen Christina ("Krystin") von Hageln [Bachhagel oder Burghagel Gde. Bachhagel/Lkr. Dillingen], die Witwe des Friedrich von Westerstetten [Alb-Donau-Kreis], zu ihrem Seelenheil ein Gut in Eiselau ("ze Ysenloch") [Gde. Beimerstetten/Alb-Donau-Kreis] geschenkt hat. Das Gut bewirtschaftet Heinrich Turff. Er entrichtet davon jährlich 5 Imi Roggen, 5 Imi Hafer, 4 Hühner und 6 Schilling Heller. Dafür soll man im Kloster jedes Jahr an ihrem Todestag einen Jahrtag für sie begehen. Bei Säumnis fällt der Ertag des Gutes im betreffenden Jahr an das Heiliggeistspital in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254]. Das Kloster darf das Gut weder verkaufen noch verpfänden noch auf andere Weise entfremden. Tut es dies trotzdem, dann fällt es auf ewige Zeiten an das Spital in Ulm. Der Schenkerin und ihren Erben steht das Recht zu, das Gut gegen Bezahlung von 50 Pfund Heller wieder von dem Kloster zurückzuerwerben. Das Geld soll dann so angelegt werden, dass von dem Ertrag der erwähnte Jahrtag weiterhin begangen werden kann.