Berthold Wintermeister, seine Frau Mechtild (Mete) und ihre Erben verkaufen Äbtissin Katharina, Priorin Elisabeth und dem Konvent des Klosters St. Marien zu Allendorf (Alden-) bei Salzungen (Saltzc-) an der Werra 5 Acker Wiesen in der Fischwiese und drei Acker Pflugland in dem roten Tal oberhalb des Weges nach Hämbach (Heym-) zur linken Hand für erhaltene 20 Pfund alter Heller. Sie sollen die Wiesen weiterhin innehaben und daraus jährlich zwei Pfund Gülte zahlen, je zur Hälfte an Michaelis und Walpurgis. Bei Säumnis sollen die Inhaber binnen eines Monats nicht zu einem Aufschlag (schaden) gedrungen werden; danach kann das Kloster die Wiesen an Dritte vergeben, die die Gülte pünktlich zahlen. Weisen die Verkäufer dem Kloster die Gülte auf andere Güter an, werden die Wiesen wieder los und ledig. Auf Bitten der Aussteller siegeln (1) Gottfried (Gotzcen) von Wildprechtroda (Willebrechtrode) und (2) Simon von der Tann (Thanne); diese kündigen ihre Siegel an. Zeugen: Eckhard von Salza (Saltzca), Priester, Ludwig von Allendorf und Heinrich (Henzce) Schrimpf, Burgmannen zu Salzungen, Heinrich Schenkel der Alte und Albrecht Stichling, Bürger daselbst.