Justizverwaltung: Prüfungskommission für das Justiz- und Regierungsfach (Justizprüfungskommission) (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
G 22
Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik) >> Gliederung >> Behörden und Ämter Großherzogtum und Volksstaat Hessen >> Justizverwaltung
1833 - 1946
Enthält: Der Bestand enthält: 1. Generalakten (1833-1946): Einrichtung der Kommission, Durchführung der Prüfungen, Organisation des Vorbereitungsdienstes, Einrichtung des neuen Justizprüfungsamts 1934ff. - 2. Einzelprüfungsakten zur Zweiten Staatsprüfung für Referendare (erhalten nur Prüfungsjahrgänge 1927-1934) und zur Prüfung für Justizanwärter (1924-1938).
Geschichte des Bestandsbildners: Mit einer 1832 verkündeten Verordnung zur Einrichtung einer Prüfungskommission für das Justiz- und Regierungsfach mit Sitz in Darmstadt beginnt die Geschichte dieser dem Ministerium des Innern unterstellten Behörde. Die Tätigkeit der Kommission als selbständige Prüfungsbehörde des Großherzogtums bzw. des Volksstaats Hessen endete 1934 durch die Errichtung eines zentralen Justizprüfungsamtes in Berlin. Für den Bereich des Oberlandesgerichts Darmstadt wurde gleichzeitig ein dem Reichsjustizprüfungsamt untergeordnetes Justizprüfungsamt eingerichtet. Einige Akten, darunter solche jüdischer Kandidaten, sind 1944 dem Krieg zum Opfer gefallen.
Findmittel: Online-Datenbank (HADIS)
Findmittel: Maschinenschriftliches Findbuch (mit Vorbemerkung (http://digitalisate-he.arcinsys.de/pdf/hstad/vorworte/g22_vorwort.pdf), unter Einbeziehung von Hinweisen auf vernichtete Akten), angelegt 1976 durch Hans-Georg Ruppel
Referent: Klaus-Dieter Rack
Geschichte des Bestandsbildners: Mit einer 1832 verkündeten Verordnung zur Einrichtung einer Prüfungskommission für das Justiz- und Regierungsfach mit Sitz in Darmstadt beginnt die Geschichte dieser dem Ministerium des Innern unterstellten Behörde. Die Tätigkeit der Kommission als selbständige Prüfungsbehörde des Großherzogtums bzw. des Volksstaats Hessen endete 1934 durch die Errichtung eines zentralen Justizprüfungsamtes in Berlin. Für den Bereich des Oberlandesgerichts Darmstadt wurde gleichzeitig ein dem Reichsjustizprüfungsamt untergeordnetes Justizprüfungsamt eingerichtet. Einige Akten, darunter solche jüdischer Kandidaten, sind 1944 dem Krieg zum Opfer gefallen.
Findmittel: Online-Datenbank (HADIS)
Findmittel: Maschinenschriftliches Findbuch (mit Vorbemerkung (http://digitalisate-he.arcinsys.de/pdf/hstad/vorworte/g22_vorwort.pdf), unter Einbeziehung von Hinweisen auf vernichtete Akten), angelegt 1976 durch Hans-Georg Ruppel
Referent: Klaus-Dieter Rack
10,875 m
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Einzelprozessakten sind auch in G 26 A (Hofgericht Gießen) und in E 1 (Auswärtige Angelegenheiten) zu finden (Co)
Korrespondierende Archivalien: Die Akten zur Einrichtung und Organisation des Gerichts im 18. Jahrhundert befinden sich in Bestand E 9
Korrespondierende Archivalien: Die Akten zur Einrichtung und Organisation des Gerichts im 18. Jahrhundert befinden sich in Bestand E 9
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 12:49 MESZ