Verschiedene Dekrete (geistliche)
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E 004, 65
E 004 Minoritenkloster Dortmund - Akten
Minoritenkloster Dortmund - Akten >> 2. Geistliche Sachen
1614-1755
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Mandat zur Sammlung von alten Dokumenten über Privilegien und die Gründung des Ordens [1734] (lateinisch) - Mitteilung des Joannes Dominicus Spinola, päpstl. Protonotar, Generalauditor etc. über die Befreiung des Minoritenordens von der Gerichtsbarkeit der örtl. Bischöfe und der päpstl. Legaten. Unmittelbare Unterstellung unter den Papst. Folgt Auf- zählung der Bestätigungen von mehreren Päpsten (u. a. Nicolaus IV. -Clemens VIII., Julius III., Paul V. aus gegebenem Anlaß). Die Ordensklöster zahlen keinen Zehnten oder Abgaben für Visitationen u. a. Außerdem wurde die auf Bitten der Ordensobe- ren im Jahre 1584 von Hieronymus Matthaeus, Notar der päpstl. Kammer, angefer- tigte Liste (monitorium) sämtlicher Privilegien der Bettelorden vorgelegt. Diese ist von den Kirchenfürsten zu beachten. Auf dem Konzil zu Trient wurden zwei Dekrete vorgelegt wegen des eingeschränk- ten Verhörrechts (cognitio) in Kriminal- und Zivilsachen bzw. Visitationsrechts des Ortsbischofs. Die Ordensoberen bitten um eine Erneuerung dieser Privilegien, um Androhung von Bestrafung und Exkommunikation bei Zuwiderhandlung. Spinola bekräftigt die Privilegien und setzt bei Übergriffen von Bischöfen eine Strafe von zehntausend Golddukaten fest, Absetzung und Exkommunikation. Rom, 1614 unter Papst Paul V. (lateinisch) - Mandat in Sachen Minoritenkloster ./. Alhardus Bernardus von Hörde in Schwarzen raben und den Richter zu Erwitte wegen Obligation, 1654 - Seligsprechung des Franziskanerpaters Andreae Conti 1724 (Druck) darin: Druckschriften (u. a.: Indulgenzbriefe u. Deklarationen) der Päpste: Benedikt XIII. (1724-1726) Benedikt XIV. (1741, 1755) Clemens XI. (1701) Clemens XII. (1731, 1734, 1737) des Erzbischofs von Köln: Clemens August (1728, 1733)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:24 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.5. Weitere weltliche Territorien (E) (Tektonik)
- 1.5.1. Reichsstadt Dortmund (Tektonik)
- Minoritenkloster Dortmund (Tektonik)
- Minoritenkloster Dortmund / Akten (Bestand)
- 2. Geistliche Sachen (Gliederung)