Testament des Godfrid Trippelvoet (oo Maria v. Büren, + 1619) vom 11. Februar 1626, verkündet am 22. Mai 1626.
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B-Testa, II 551
B-Testa Testamente
Testamente >> 1600-1699
1626
Enthält: Als Erben werden eingesetzt seine Paten Johan Wettendorp und Johan Vornhof. Vermächtnisse erhalten 1. sein Schwager Jobst von Büren, Kanonikus und Senior an Ludgeri, und dessen Tochter Maria, 2. sein Vetter, der Pastor an Servatii, und dessen Schwester Sibilla, 3. sein Vetter Melchior Rhenen, Domvikar in Münster, 4. Wilhelm Vorden, Kaplan an Überwasser, 5. Henrich Wettendorp, Sekretarius der Rechenkammer, der Mann seiner Schwester Elisabeth Trippelvoet, 6. sein Bruder Bernhard Trippelvoet, 7. sein Vetter Henrich Trippelvoet auf dem Honekampf, 8. Engele, Maria und Metta, Kinder des Sekretarius Henrich Hollandt und der + Maria Trippelvoet, 8a. die jetzige Frau des Sekr. Hollandt, 9. seine Patin Enneken Trippelvoet und deren Mutter, seine Schwägerin, 9a. seine Schwägerin, die Mutter Trippelvoet, 10. Katharina Ossenbecke gen. Trippelfoets, 11. die Geschwister Katharina Bueren gen. Schipkens zu Goeverding und deren Kinder; Klara und Agnes Bueren, sowie Godfrid Schipken, Sohn der ersteren, 12. Elisabeth und Anna Margarete, Kinder des + Konrad Vornhof, 13. sein Schwager Prokurator Henrich Hoebingk, 14. Mette Laermans, 15. die Kinder des Laurenz Claholt, 16. Margarete Vorbrock und deren Schwager Christoffer Thier, 17. Kleinschnitker Christoffer Forckenbeck. - Er hat den Kotten Erlekampf im Ksp. Roxel gekauft. Seinen Paten Anton Erlekampf gibt er frei. Zum Testamentsvollstrecker wird neben anderen ernannt Johan Akolck. Zeugen: Notar Dietherich Blisingk und Henrich Sporck. Von Rats wegen: Reiner Ketwich.
Archivale
Verweis: Vgl. B-Testa Nr. II, 1070
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:42 MEZ