Anlage einer Dampfmaschine zur Wasserversorgung in der Irrenheilanstalt Siegburg; Neubau eines Gebäudes zur Unterbringung tobsüchtiger Frauen; bauliche Instandsetzung der Anstalt; Verlegung der Anstalt; Organisation der rheinischen Irrenpflege; Bau eines Dampfkesselhauses in der Dampfkochküche der Anstalt; Baumaßnahmen
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APST, 1176
Abt XI 7 Nr 167 Litt g
APST Archiv der Provinzialstände
Archiv der Provinzialstände >> 11 07 Irren-Heil-Anstalt Siegburg
1856 - 1872
Enthält: u.a. - Promemoria betreffend die bauliche Instandsetzung der Irrenheilanstalt zu Siegburg (gedr. 1864) - Promemoria betreffend die Verwendung der Irren-Heilanstalt zu Siegburg zu einer Pflegeanstalt (gedr. 1864) - Promemoria über die Organisation der Rheinischen Irrenpflege von dem Director der Anstalt Geheimen Medicinalrath Dr. Nasse (gedr. Düsseldorf 1865) - Bericht der Ständischen Special-Commission, eingesetzt am 19 Oktober 1864 für die Provinzial-Irrenanstalt zu Siegburg und für die Reorganisation der Irrenpflege der Provinz (gedr. Coblenz 1865) - Entwurf eines Regulativs über die Leitung und Verwaltung der in jedem Rheinischen Regierungs-Bezirke zu erbauenden Irren-Anstalt mit vorausgeschickten Motiven (gedr. Düsseldorf 1865) - Petition der in der Rheinprovinz bestehenden Regierungsbezirks-Vereine der Aerzte, die Reorganisation der Rheinischen öffentlichen Irrenpflege betreffend (gedr. Düsseldorf 1865) - Bericht des dritten Ausschusses über die Reorganisation der provinziellen Irrenheilpflege (gedr. Düsseldorf 1865) - Bericht der Finanz- und Bau-Commission über die in der Rheinprovinz zu erbauenden Provinzial-Irren-Heil- und Pflege-Anstalten (gedr. 1871) -
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:28 MEZ