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Güter- und Einkünfteverzeichnisse sowie Belastungen der Vikarien, mit Urkunden (Ausfertigungen und Abschriften) betreffend Erwerb und Vergabe der Güter und Einkünfte
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Güter- und Einkünfteverzeichnisse sowie Belastungen der Vikarien, mit Urkunden (Ausfertigungen und Abschriften) betreffend Erwerb und Vergabe der Güter und Einkünfte
Enthaeltvermerke: Enthält: Vereinte Vikarien integri refectorii und Johannes Evangelista, 1688, 1707 (fol. 2-12), mit Schenkung von 1688 und Kaufbrief von 1672 (fol. 13-16); Vikarie St. Clemens, 1644, 1653 (fol. 18-31); Vikarie St. Cyriac, 1707, mit Grundstückstausch 1707/28 und Aufstellung der Baukosten des Wohnhauses des Vikars, 1672 (fol. 32-42); Vikarie St. Barbara und St. Agatha, 1653, mit Grundstückstausch 1683 (fol. 43-65, 82-86); Vikarie St. Katharina, 1708 (fol. 87-92); Vikarie St. Anna, St. Katharina und St. Blasius, 1708 (fol. 93-104); Vikarie St. Nikolaus, ca. 1650, mit Inkorporation der Vikarie in die Vicaria semiprebendata durch Erzbischof Ferdinand, 1641 März 30 (fol. 105-110); Vikarie St. Michael und St. Helena, 1708, mit Pachtbriefen von 1593 November 28, 1705 Januar 14, 1728 März 8, 1728 April 11, 1758 November 30 (fol. 111-126); Vikarie St. Aegidius: Belastungen durch Bau des Wohnhauses, 1784-1787 (fol. 127-136); Vikarie St. Urban und Vikarie BMV in pasculo von 1699 bzw. 1642, 1708 (fol. 144-165); Vikarie St. Lambert, 1653, 1718 (fol. 166-189) - Darin: Zusammenstellung von Einkünften und Lasten der Vikarien St. Agatha, Vicaria semiprebendata, St. Michael, Heiliges Kreuz, Dreikönige, Vicaria integri refectorii, St. Stephan, St. Barbara, St. Petrus, BMV in cripta, Undecim milium virginum, Johannes Evangelista, Allerheiligen, St. Nikolaus, St. Jakob, ca. 1600 (fol. 66-81); Verpachtung von Stiftsgrundstücken an die Stadt Bonn als Sandkaul, 1783-1790, und Verpachtung eines an die stiftische Sandkaul anstoßenden Grundstücks an den kurfürstlichen Hofgärtner Lenné, 1789 (fol. 137-143); Neubau des Vikarialhauses St. Helena, Kapitelsprotokoll-Auszug, 1755 (fol. 190 f.)
Diverse Registraturbildner
191 Blatt
Sachakte
Papier, teils geheftet, teils lose Faszikel, fol. 1-191, Folio und Quart - war mit Bonn, St. Cassius, Akten Nr. 27 in einen Umschlag gesteckt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.