Heinrich Hartmann, Kotsasse in Barbecke, und seine Ehefrau, geb. Müller ./. Kotsasse Struckmann und dessen Tochter in Broistedt wegen der Bestrebungen der Beklagten, den Kotsasseen Heinrich Müller in Broistedt, Schwager und Bruder der Kläger, trotz seines schwerkranken und oft besinnungslosen Zustandes zur Heirat mit der Struckmannschen Tochter und Aufnahme einer Ehestiftung zu veranlassen
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Heinrich Hartmann, Kotsasse in Barbecke, und seine Ehefrau, geb. Müller ./. Kotsasse Struckmann und dessen Tochter in Broistedt wegen der Bestrebungen der Beklagten, den Kotsasseen Heinrich Müller in Broistedt, Schwager und Bruder der Kläger, trotz seines schwerkranken und oft besinnungslosen Zustandes zur Heirat mit der Struckmannschen Tochter und Aufnahme einer Ehestiftung zu veranlassen
NLA WO, 30 Neu, Nr. 1901
30 Neu Fb. 3 H, 117
Organisations- und Aktenzeichen: VI H 117
NLA WO, 30 Neu Landesgericht/Oberlandesgericht Braunschweig
Landesgericht/Oberlandesgericht Braunschweig >> 2 Zivilprozesse >> 2.7 Ehe-, Familien- und Unterhaltssachen >> 2.7.2 Unterhalt, Mitgift, Ehestiftungen
- 1821
Verzeichnung
Hartmann, geb. Müller, Ehefrau in Barbecke
Hartmann, Heinrich, Kotsaß in Barbecke
Müller, Heinrich, Kotsaß in Broistedt
Müller, verh. Hartmann
Struckmann, Kotsaß in Broistedt
Barbecke, Hartmann, Heinrich, Kotsaß
Broistedt, Müller, Heinrich, Kotsaß
Broistedt, Struckmann, Kotsaß
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:31 MESZ
Hierarchie
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- Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) (Tektonik)
- 3.3 Neuere Landesakten (Neu) (Tektonik)
- 3.3.6 Justiz und allgemeine Verwaltung (Tektonik)
- 3.3.6.1 Gerichte und Ämter (Tektonik)
- 3.3.6.1.8 Oberlandesgericht und Obergerichte (Tektonik)
- Landesgericht/Oberlandesgericht Braunschweig (Bestand)
- 2 Zivilprozesse (Gliederung)
- 2.7 Ehe-, Familien- und Unterhaltssachen (Gliederung)
- 2.7.2 Unterhalt, Mitgift, Ehestiftungen (Gliederung)