Amtsgerichte (bis 1968): Amtsgericht Arolsen (Bestand)
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275 Arolsen
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Akten ab 1867 >> Stellen der Justiz >> Amtsgerichte (Justizämter usw.) >> Amtsgerichte (bis 1968)
1769-ca. 1970
Enthält: Testamente, Handelsregister, Handels-, Vereins- und Genossenschafts- Registerakten
Bestandsgeschichte: Erst in den Jahren 1976 und 1986 gelangte Schriftgut des Amtsgerichtes in das Staatsarchiv. Von besonderer Bedeutung waren die noch immer in Arolsen lagernden Amtsbuchserien (Kontraktenprotokolle), die in die Protokollabteilung des Staatsarchivs übernommen wurden.
weitere Ablieferungen: Acc. 2010/102
Geschichte des Bestandsbildners: Nach der endgültigen Trennung von Justiz und Verwaltung im Fürstentum Waldeck durch das Staatsgrundgesetz von 1849 wurde das Kreisgericht Arolsen zum 1. Oktober 1850 aus den Oberjustizämtern der Diemel in Rhoden und der Twiste in Arolsen, dem Stadtgericht Mengeringhausen und der Stadt Freienhagen vom Justizamt Sachsenhausen errichtet (WaldRegBl. 1850, S. 114).
Mit der Übernahme der inneren Verwaltung Waldecks durch Preußen aufgrund des sog. Akzessionsvertrages vom 18.7.1867 wurde das Kreisgericht ab dem 1. Januar 1869 in das Amtsgericht Arolsen umgewandelt.
Gerichtsbezirk:
Ammenhausen, Arolsen, Braunsen, Bühle, Dehausen, Dehringhausen, Elleringhausen, Freihagen, Gembeck, Helmighausen, Helsen, Herbsen, Hesperinghausen, Hörle, Kohlgrund, Külte, Landau, Lütersheim, Massenhausen, Mengeringhausen, Neudorf, Nieder-Waroldern, Ober-Waroldern, Orpethal (ab 1853), Rhoden, Schmillinghausen, Twiste, Vasbeck, Volkhardinghausen, Wethen, Wetterburg, Wrexen
Findmittel: Ablieferungslisten
Findmittel: masch. Findbuch (für Testamente, Buchstabe I - Z)
Findmittel: Arcinsys-Datenbank (für Testamente, Buchstabe A-H)
Referent: Herr Dr. Petter, Frau Laube
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 03.11.2017
Bestandsgeschichte: Erst in den Jahren 1976 und 1986 gelangte Schriftgut des Amtsgerichtes in das Staatsarchiv. Von besonderer Bedeutung waren die noch immer in Arolsen lagernden Amtsbuchserien (Kontraktenprotokolle), die in die Protokollabteilung des Staatsarchivs übernommen wurden.
weitere Ablieferungen: Acc. 2010/102
Geschichte des Bestandsbildners: Nach der endgültigen Trennung von Justiz und Verwaltung im Fürstentum Waldeck durch das Staatsgrundgesetz von 1849 wurde das Kreisgericht Arolsen zum 1. Oktober 1850 aus den Oberjustizämtern der Diemel in Rhoden und der Twiste in Arolsen, dem Stadtgericht Mengeringhausen und der Stadt Freienhagen vom Justizamt Sachsenhausen errichtet (WaldRegBl. 1850, S. 114).
Mit der Übernahme der inneren Verwaltung Waldecks durch Preußen aufgrund des sog. Akzessionsvertrages vom 18.7.1867 wurde das Kreisgericht ab dem 1. Januar 1869 in das Amtsgericht Arolsen umgewandelt.
Gerichtsbezirk:
Ammenhausen, Arolsen, Braunsen, Bühle, Dehausen, Dehringhausen, Elleringhausen, Freihagen, Gembeck, Helmighausen, Helsen, Herbsen, Hesperinghausen, Hörle, Kohlgrund, Külte, Landau, Lütersheim, Massenhausen, Mengeringhausen, Neudorf, Nieder-Waroldern, Ober-Waroldern, Orpethal (ab 1853), Rhoden, Schmillinghausen, Twiste, Vasbeck, Volkhardinghausen, Wethen, Wetterburg, Wrexen
Findmittel: Ablieferungslisten
Findmittel: masch. Findbuch (für Testamente, Buchstabe I - Z)
Findmittel: Arcinsys-Datenbank (für Testamente, Buchstabe A-H)
Referent: Herr Dr. Petter, Frau Laube
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 03.11.2017
5,83 MM (davon 0,75 MM unverzeichnet)
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Bestand Protokolle (für die Amtsbücher)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ