Firmengeschichtliche Sammlungen, Borsig - Sammlung Pierson (Bestand)
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I. HA Rep. 220 B
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Laufzeit: ca. 1810 - 1975
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Vorwort
1. Bestandsgeschichte
Der Bestand umfasst Schrift- und Druckgut sowie Bilder zur Geschichte der Firmen der Familie Borsig und gelangte im Februar 1980 als Geschenk von Herrn Ing. i. R. Kurt Pierson in das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Akzession: 77/1980).
Kurt Pierson wurde am 31. Dezember 1898 geboren und nach Abitur (1916), Kriegsdienst und -gefangenschaft begann 1920 seine Ausbildung bei A. Borsig im Lokomotivbau (Technische Hochschule Charlottenburg und Beuth-Schule Berlin), 1926 begann seine berufliche Tätigkeit bei der AEG-Lokomotivfabrik Hennigsdorf im AEG-Ölmotorenbau, es folgten: Betriebsdienst der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft, Ingenieurtätigkeit wieder bei A. Borsig in Berlin-Tegel sowie AEG. Während des II. Weltkrieges war Kurt Pierson Leiter der Fahrzeuginstandhaltung (Lokomotiven und Waggons) bei den Reichswerken Watenstedt-Salzgitter (Bahnabteilung). Seine berufliche Laufbahn endete als Versuchsingenieur für die Neuentwicklung von Lokomotiven in der Lokomotivfabrik vorm. Orenstein & Koppel in Drewitz bei Berlin.
Seine nach ihm benannte Sammlung enthält hauptsächlich Unterlagen zu seiner Publikation: "Borsig - ein Name geht um die Welt. Die Geschichte des Hauses Borsig und seiner Lokomotiven", Berlin 1973.
Die Stücke in Teil I der Sammlung sind in chronologischer Reihenfolge abgelegt, ebenso ein Teil der Bilder in Teil II. Eine große Ausnahme bilden hier die Archivalien Nr. 44 bis 107. Sie alle sind in genanntem Buch über Borsig abgebildet, und die Reihenfolge der Nummern sind die der Abbildungen des Buches. Die Nr. dieser Abbildung wird im Bemerkungsfeld angegeben, um hier eine Verzahnung zu erreichen und das Wiederfinden zu erleichtern. Ein Stammbaum der Familie (von) Borsig befindet sich am Schluss des Bestandes als Nr. 107.
Der Bestand wurde 1980 durch den Archivrat z. A. Dr. Ludwig Biewer in einem Findbuch verzeichnet. Dieses Findbuch wurde 2016 retrokonvertiert. Bei dieser Gelegenheit wurden einzelne Aktentitel durch den Archivar Guido Behnke überarbeitet und ein Namensindex hinzugefügt
2. Literaturhinweise
Pierson, Karl: Borsig - ein Name geht um die Welt. Die Geschichte des Hauses Borsig und seiner Lokomotiven, Berlin 1973, 200 S.
Pierson, Karl: Die Königl. Preußische Militär-Eisenbahn, Stuttgart 1979, 117 S.
3. Anmerkungen, Bestellsignatur und Zitierweise
Bestandsumfang: 107 AE
Laufzeit: ca. 1810-1975
Letzte vergebene Nummer: 107
Der Bestand lagert im Magazin Westhafen.
Die Akten sind auf gelben Leihscheinen wie folgt zu bestellen:
I. HA Rep. 220 B Slg. Pierson, Nr.
Die Akten sind zu zitieren:
I. HA Rep. 220 B Firmengeschichtliche Sammlungen, Borsig - Sammlung Pierson,
Nr. .
Berlin, 21.11.2016 (Guido Behnke)
Zitierweise: GStA PK, I. HA Rep. 220 B
Vorwort
1. Bestandsgeschichte
Der Bestand umfasst Schrift- und Druckgut sowie Bilder zur Geschichte der Firmen der Familie Borsig und gelangte im Februar 1980 als Geschenk von Herrn Ing. i. R. Kurt Pierson in das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Akzession: 77/1980).
Kurt Pierson wurde am 31. Dezember 1898 geboren und nach Abitur (1916), Kriegsdienst und -gefangenschaft begann 1920 seine Ausbildung bei A. Borsig im Lokomotivbau (Technische Hochschule Charlottenburg und Beuth-Schule Berlin), 1926 begann seine berufliche Tätigkeit bei der AEG-Lokomotivfabrik Hennigsdorf im AEG-Ölmotorenbau, es folgten: Betriebsdienst der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft, Ingenieurtätigkeit wieder bei A. Borsig in Berlin-Tegel sowie AEG. Während des II. Weltkrieges war Kurt Pierson Leiter der Fahrzeuginstandhaltung (Lokomotiven und Waggons) bei den Reichswerken Watenstedt-Salzgitter (Bahnabteilung). Seine berufliche Laufbahn endete als Versuchsingenieur für die Neuentwicklung von Lokomotiven in der Lokomotivfabrik vorm. Orenstein & Koppel in Drewitz bei Berlin.
Seine nach ihm benannte Sammlung enthält hauptsächlich Unterlagen zu seiner Publikation: "Borsig - ein Name geht um die Welt. Die Geschichte des Hauses Borsig und seiner Lokomotiven", Berlin 1973.
Die Stücke in Teil I der Sammlung sind in chronologischer Reihenfolge abgelegt, ebenso ein Teil der Bilder in Teil II. Eine große Ausnahme bilden hier die Archivalien Nr. 44 bis 107. Sie alle sind in genanntem Buch über Borsig abgebildet, und die Reihenfolge der Nummern sind die der Abbildungen des Buches. Die Nr. dieser Abbildung wird im Bemerkungsfeld angegeben, um hier eine Verzahnung zu erreichen und das Wiederfinden zu erleichtern. Ein Stammbaum der Familie (von) Borsig befindet sich am Schluss des Bestandes als Nr. 107.
Der Bestand wurde 1980 durch den Archivrat z. A. Dr. Ludwig Biewer in einem Findbuch verzeichnet. Dieses Findbuch wurde 2016 retrokonvertiert. Bei dieser Gelegenheit wurden einzelne Aktentitel durch den Archivar Guido Behnke überarbeitet und ein Namensindex hinzugefügt
2. Literaturhinweise
Pierson, Karl: Borsig - ein Name geht um die Welt. Die Geschichte des Hauses Borsig und seiner Lokomotiven, Berlin 1973, 200 S.
Pierson, Karl: Die Königl. Preußische Militär-Eisenbahn, Stuttgart 1979, 117 S.
3. Anmerkungen, Bestellsignatur und Zitierweise
Bestandsumfang: 107 AE
Laufzeit: ca. 1810-1975
Letzte vergebene Nummer: 107
Der Bestand lagert im Magazin Westhafen.
Die Akten sind auf gelben Leihscheinen wie folgt zu bestellen:
I. HA Rep. 220 B Slg. Pierson, Nr.
Die Akten sind zu zitieren:
I. HA Rep. 220 B Firmengeschichtliche Sammlungen, Borsig - Sammlung Pierson,
Nr. .
Berlin, 21.11.2016 (Guido Behnke)
Zitierweise: GStA PK, I. HA Rep. 220 B
Umfang: 0,2 lfm (107 VE); 0,2 lfm (107 VE)
Bestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
19.08.2025, 12:19 MESZ