Akten des Statthalters und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit dem Abt Reinhard, Prior und Kapitel zu Corvey, mit den v. Amelunxen, mit den Hofräten zu Marburg, dem Landgrafen, (Dabei ein Schreiben an den Landgrafen Philipp in Ausfertigung.) Christoph Harsack und Dr. Jost Didamar. Beglaubigung und Gedenkzettel des Abts Reinhard für Jost v. Falkenberg und Johann Gerlach. Abschriften. Dabei die Akten Meysenbugs und Didamars vom Augenscheinstermin zu Blankenau 1565 Juni
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Akten des Statthalters und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit dem Abt Reinhard, Prior und Kapitel zu Corvey, mit den v. Amelunxen, mit den Hofräten zu Marburg, dem Landgrafen, (Dabei ein Schreiben an den Landgrafen Philipp in Ausfertigung.) Christoph Harsack und Dr. Jost Didamar. Beglaubigung und Gedenkzettel des Abts Reinhard für Jost v. Falkenberg und Johann Gerlach. Abschriften. Dabei die Akten Meysenbugs und Didamars vom Augenscheinstermin zu Blankenau 1565 Juni
3, 1739
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.20 Corvey
1563-1566
Enthält: 1563 März. Klage des Abts Reinhard von Corvey über die Übergriffe Heinrichs und Lamberts v. Amelunxen in den Besitz von Rottland, das Margarte, der Witwe des Wittekind v. Falkenberg, als Inhaberin des Hauses Blankenau gehört, über ihre Unbotmäßigkeit, wegen der Forderungen des Heinrich v. Roringen und wegen rückständigen Pachtgeldes. Rechtfertigung Heinrichs v. Amelunxen dagegen, Beschwerde über den Abt, der ihm Adel und Titel aberkennen wolle
Enthält: April - Juni. Gegenbericht des Abts gegenüber der Rechtfertigung der v. Amelunxen, erstattet durch die Gesandten Jost v. Falkenberg und Johann Gerlach. Die beabsichtigte Entsendung hessischer Räte wegen der Abwesenheit des Landgrafen aufgeschoben. Störung des anbefohlenen Stillstandes durch neue Gewalttätigkeiten der v. Amelunxen
Enthält: September. Erwirkung einer Antwort des Landgrafen für den Abt von Corvey durch Christoph Harsack
Enthält: 1564 Juli - September. Ansetzung eines Verhörs der Parteien vor der Kasseler Kanzlei. Ablehnung Heinrichs v. Kalenberg durch die v. Amelunxen als parteiisch
Enthält: Oktober. Darlegung des Rechtsstreits durch die Corveyer Gesandten zu Kassel
Enthält: 1565 März, Mai - Juli. Neue Gewalttätigkeiten der v. Amelunxen gegen Blankenau, der Landgraf vom Abt von Corvey als Erbschutzfürst angerufen. Ansetzung eines Augenscheinstermins. Vergebliche Bitte der v. Amelunxen, ihn wegen Verhinderung ihrer Freunde (Werner v. Oeynhausen, Hilmar v. Münchhausen, Otto v.d. Malsburg, Adolf Schwartze) zu vertagen. Auf dem ohne Ergebnis verlaufenen Tage als Vertreter des Landgrafen anwesend der Landvogt Johann Meisenbug und Dr. Jost Didamar, als 'Redner' der v. Amelunxen Andreas Krauß. Relation Didamars
Enthält: 1565 September, Dezember. 1566 Januar. Die vom Landgrafen auf den Bericht von Statthalter und Räten angeordnete Anhaltung der v. Amelunxen zur Verfolgung ihrer Ansprüche auf dem Rechtswege von diesen mit dem Hinweis abgelehnt, daß in solchen Fällen nicht vor hessischen Räten, sondern vor Abgeordneten der Corveyer Ritterschaft und der Stadt Höxter verhandelt werde. Jurge Nolte von ihnen überfallen und verwundet
Enthält: April - Juni. Gegenbericht des Abts gegenüber der Rechtfertigung der v. Amelunxen, erstattet durch die Gesandten Jost v. Falkenberg und Johann Gerlach. Die beabsichtigte Entsendung hessischer Räte wegen der Abwesenheit des Landgrafen aufgeschoben. Störung des anbefohlenen Stillstandes durch neue Gewalttätigkeiten der v. Amelunxen
Enthält: September. Erwirkung einer Antwort des Landgrafen für den Abt von Corvey durch Christoph Harsack
Enthält: 1564 Juli - September. Ansetzung eines Verhörs der Parteien vor der Kasseler Kanzlei. Ablehnung Heinrichs v. Kalenberg durch die v. Amelunxen als parteiisch
Enthält: Oktober. Darlegung des Rechtsstreits durch die Corveyer Gesandten zu Kassel
Enthält: 1565 März, Mai - Juli. Neue Gewalttätigkeiten der v. Amelunxen gegen Blankenau, der Landgraf vom Abt von Corvey als Erbschutzfürst angerufen. Ansetzung eines Augenscheinstermins. Vergebliche Bitte der v. Amelunxen, ihn wegen Verhinderung ihrer Freunde (Werner v. Oeynhausen, Hilmar v. Münchhausen, Otto v.d. Malsburg, Adolf Schwartze) zu vertagen. Auf dem ohne Ergebnis verlaufenen Tage als Vertreter des Landgrafen anwesend der Landvogt Johann Meisenbug und Dr. Jost Didamar, als 'Redner' der v. Amelunxen Andreas Krauß. Relation Didamars
Enthält: 1565 September, Dezember. 1566 Januar. Die vom Landgrafen auf den Bericht von Statthalter und Räten angeordnete Anhaltung der v. Amelunxen zur Verfolgung ihrer Ansprüche auf dem Rechtswege von diesen mit dem Hinweis abgelehnt, daß in solchen Fällen nicht vor hessischen Räten, sondern vor Abgeordneten der Corveyer Ritterschaft und der Stadt Höxter verhandelt werde. Jurge Nolte von ihnen überfallen und verwundet
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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