Urkunden der Kommende Weddingen (Bestand)
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NLA HA, Hild. Or. 2 Weddingen
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.9 Hochstift/Fürstentum Hildesheim >> 1.9.1 Urkunden >> 1.9.1.2 Innere Angelegenheiten >> 1.9.1.2.2 Klöster und Stifte
1280-1685
Bestandsgeschichte: I. Zur Geschichte der Kommende Weddingen
Im Jahre 1227 gründete Ritter Giselbert, Bürger von Goslar, ein Hospital zur Verpflegung der Armen und übereignete es dem Deutschen Orden (vgl. UB Hochstift Hildesheim, Bd. 2, Nr. 238). Ende des 13. Jahrhunderts schenkt der bischöfliche Ministeriale Heinrich von Birkenstein Güter in Weddingen dem Deutschen Orden (vgl. Hild Or. 2 Weddingen Nr. 1, Nr. 2 und Nr. 4). Der Orden erweiterte seinen Besitz in Weddingen und verlegte am Anfang des 14. Jahrhunderts seine Goslarer Niederlassung hierher.
II. Literaturhinweise
Urkundenbuch der Stadt Goslar und der in und bei Goslar belegenen geistlichen Stiftungen, bearb. von Georg Bode und U. Hölscher,
1. Teil: 922 - 1250, Halle 1893
2. Teil: 1251 - 1300, Halle 1896 (Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und angrenzender Gebiete, Bd. 30)
3. Teil: 1301 - 1335, Halle 1900 (Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und angrenzender Gebiete, Bd. 31)
4. Teil: 1336 - 1365, Halle 1905 (Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und angrenzender Gebiete, Bd. 32)
5. Teil: 1366 - 1400, Halle 1922 (Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und angrenzender Gebiete, Bd. 35)
(nachgewiesen als UB Stadt Goslar, Bd. , Nr. )
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: T Goslar 1)
Urkundenbuch des Hochstifts Hildesheim und seiner Bischöfe, hrsg. Karl Janicke,
Teil 1: Bis 1221 mit 4 Siegeltafeln, Leipzig 1896, Neudruck 1965 (Publikationen aus den königlich-preußischen Staatsarchive/veranlaßt und unterstützt durch die Preußische Archiv-Verwaltung, Bd. 65)
Teil 2: 1221-1260 mit 10 Siegeltafeln, Leipzig 1901 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, Bd. 6)
Teil 3: 1260-1310 mit 9 Siegeltafeln, Leipzig 1903 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, Bd. 11)
Teil 4: 1310-1340 mit 6 Siegeltafeln, Leipzig 1905 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens,
Bestandsgeschichte: Bd. 22)
Teil 5: 1341-1370 mit 4 Siegeltafeln, Leipzig 1907 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, Bd. 24)
Teil 6: 1370-1398 mit 1 Siegeltafel, Leipzig 1911 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, Bd. 28)
(nachgewiesen als UB Hochstift Hildesheim, Teil , Nr. )
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: Sh 3)
Bocholtz-Asseburg, J. Graf von, Asseburger Urkundenbuch, 3 Bde., Hannover, 1876-1905
(nachgewiesen als Asseburger UB, Bd. , Nr. )
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: Ub Asseburg 1)
III. Bestandsgeschichte
Die Urkunden waren zunächst, wie sich aus den alten Signaturen der Urkunden noch erkennen läßt (Vgl. Urkundenbuch der Stadt Goslar, 2. Teil, Nr. 357-58), mit dem Bestand Hild. Or. 2 Wiedelah vereinigt. Weddingen liegt im alten Amt Wiedelah. Sie sind wahrscheinlich größtenteils zusammen mit den andern Hildesheimer Urkundenfonds 1832 ins Staatsarchiv nach Hannover gelangt. Einige Stücke sind noch nachträglich von der Landdrostei Hildesheim 1878 abgeliefert worden (vgl. Hann. 1/3 01 Vol. 1).
Fotokopien von im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg bewahrten Urkunden von 1227 bis 1361 sind unter FFA 147 P 2 Nr. 29-44 zu finden
Hannover, den 1. August 1973
gez. Dr. Jürgen Arch
Im Jahre 1227 gründete Ritter Giselbert, Bürger von Goslar, ein Hospital zur Verpflegung der Armen und übereignete es dem Deutschen Orden (vgl. UB Hochstift Hildesheim, Bd. 2, Nr. 238). Ende des 13. Jahrhunderts schenkt der bischöfliche Ministeriale Heinrich von Birkenstein Güter in Weddingen dem Deutschen Orden (vgl. Hild Or. 2 Weddingen Nr. 1, Nr. 2 und Nr. 4). Der Orden erweiterte seinen Besitz in Weddingen und verlegte am Anfang des 14. Jahrhunderts seine Goslarer Niederlassung hierher.
II. Literaturhinweise
Urkundenbuch der Stadt Goslar und der in und bei Goslar belegenen geistlichen Stiftungen, bearb. von Georg Bode und U. Hölscher,
1. Teil: 922 - 1250, Halle 1893
2. Teil: 1251 - 1300, Halle 1896 (Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und angrenzender Gebiete, Bd. 30)
3. Teil: 1301 - 1335, Halle 1900 (Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und angrenzender Gebiete, Bd. 31)
4. Teil: 1336 - 1365, Halle 1905 (Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und angrenzender Gebiete, Bd. 32)
5. Teil: 1366 - 1400, Halle 1922 (Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und angrenzender Gebiete, Bd. 35)
(nachgewiesen als UB Stadt Goslar, Bd. , Nr. )
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: T Goslar 1)
Urkundenbuch des Hochstifts Hildesheim und seiner Bischöfe, hrsg. Karl Janicke,
Teil 1: Bis 1221 mit 4 Siegeltafeln, Leipzig 1896, Neudruck 1965 (Publikationen aus den königlich-preußischen Staatsarchive/veranlaßt und unterstützt durch die Preußische Archiv-Verwaltung, Bd. 65)
Teil 2: 1221-1260 mit 10 Siegeltafeln, Leipzig 1901 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, Bd. 6)
Teil 3: 1260-1310 mit 9 Siegeltafeln, Leipzig 1903 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, Bd. 11)
Teil 4: 1310-1340 mit 6 Siegeltafeln, Leipzig 1905 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens,
Bestandsgeschichte: Bd. 22)
Teil 5: 1341-1370 mit 4 Siegeltafeln, Leipzig 1907 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, Bd. 24)
Teil 6: 1370-1398 mit 1 Siegeltafel, Leipzig 1911 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, Bd. 28)
(nachgewiesen als UB Hochstift Hildesheim, Teil , Nr. )
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: Sh 3)
Bocholtz-Asseburg, J. Graf von, Asseburger Urkundenbuch, 3 Bde., Hannover, 1876-1905
(nachgewiesen als Asseburger UB, Bd. , Nr. )
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: Ub Asseburg 1)
III. Bestandsgeschichte
Die Urkunden waren zunächst, wie sich aus den alten Signaturen der Urkunden noch erkennen läßt (Vgl. Urkundenbuch der Stadt Goslar, 2. Teil, Nr. 357-58), mit dem Bestand Hild. Or. 2 Wiedelah vereinigt. Weddingen liegt im alten Amt Wiedelah. Sie sind wahrscheinlich größtenteils zusammen mit den andern Hildesheimer Urkundenfonds 1832 ins Staatsarchiv nach Hannover gelangt. Einige Stücke sind noch nachträglich von der Landdrostei Hildesheim 1878 abgeliefert worden (vgl. Hann. 1/3 01 Vol. 1).
Fotokopien von im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg bewahrten Urkunden von 1227 bis 1361 sind unter FFA 147 P 2 Nr. 29-44 zu finden
Hannover, den 1. August 1973
gez. Dr. Jürgen Arch
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ