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Injurienklagen wegen Zauberei; 1591, 1601, 1613, 1630, 1667, 1672
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01.02.02 A 01.02.02 - A Rats- und Magistratsgericht - Hexenprozesse
01.02.02 - A Rats- und Magistratsgericht - Hexenprozesse >> 2.0 Sammelakten
1591, 1601, 1613, 1630, 1667, 1672
Enthält: Bernd Holstein contra Catharina Barbara Müller, Hausfrau des Tönnies Sommer (H 278) 1667; Bernd Kruse contra N. N., Witwe des Cord Rike, seine Tochter Marie und seinen Schwiegersohn Ludolf Neuwald (K 33) 1613; Kunne Biermann, Witwe des Simon Knodt contra Jürgen Lange (K 423) 1630; Catharina Bunte, Witwe des Dietrich Prott und ihr Sohn Albert Prott gegen Johann Doht (P 12) 1591; Anna Rike, Witwe des Jürgen Rostert gegen Adelheid Seger, Hausfrau des Henrich Uppenberg (R 19) 1601; Tönies Wiermann gegen Ilsabein Hildebrand, Hausfrau des Kupferschmieds Cord Welman (Welmes) ("Hexenmeister") (W 125) 1672
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.