Vidimus des Jakob Hut, freien Landrichters in der Grafschaft zu Mauerstetten, über ein Schreiben Kaiser Sigmunds, Feldkirch, 3. Oktober 1431, an Abt Martin von Kloster Rot, der den Kaiser um Hilfe angerufen hatte, die dem Kloster entfremdeten Rechte und Besitzungen wieder erlangen zu helfen, worin dem Abt das Recht verliehen wird, alle widerrechtlich entfremdeten Besitzungen zurückzukaufen, ohne von den derzeitigen Besitzern daran gehindert zu werden. Jedermann wird ermahnt, dem Abt und seinem Kloster Hilfe und Unterstützung angedeihen zu lassen. Feldkirch, am nächsten Mittwoch nach St. Michelstag 1431. Memmingen, Mittwoch vor St. Gallentag 1446.Landgerichtssiegel. Org.Perg. Beiliegend 1 Kopie Papier. 1 Siegel fehlt.
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Vidimus des Jakob Hut, freien Landrichters in der Grafschaft zu Mauerstetten, über ein Schreiben Kaiser Sigmunds, Feldkirch, 3. Oktober 1431, an Abt Martin von Kloster Rot, der den Kaiser um Hilfe angerufen hatte, die dem Kloster entfremdeten Rechte und Besitzungen wieder erlangen zu helfen, worin dem Abt das Recht verliehen wird, alle widerrechtlich entfremdeten Besitzungen zurückzukaufen, ohne von den derzeitigen Besitzern daran gehindert zu werden. Jedermann wird ermahnt, dem Abt und seinem Kloster Hilfe und Unterstützung angedeihen zu lassen. Feldkirch, am nächsten Mittwoch nach St. Michelstag 1431. Memmingen, Mittwoch vor St. Gallentag 1446.Landgerichtssiegel. Org.Perg. Beiliegend 1 Kopie Papier. 1 Siegel fehlt.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 U 123
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster
Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster >> Urkunden >> I. Beziehungen zu Kaiser und Reich >> 1. Kaiserliche Privilegien und Mandate
1431 Oktober 3/1446 Oktober 12
Urkunden
Hut, Jakob, freier Landrichter, Grafschaft Marstetten
Rot an der Rot, Martin Hesser von Marchtal; Abt
Feldkirch, Vorarlberg [A]
Marstetten : Aitrach RV; Grafschaft
Memmingen MM
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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