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Verordnungen und Verhandlungen zur Kopfsteuererhebung im
Herzogtum Bremen von 1663
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Enthält: u.a.: Ausschreiben der Regierung vom 13. November 1663 wegen der Kopfsteuer (Kapitation); Erinnerung der Marschländer zu den eingerichteten Klassen vom 13. November 1663; Regierungsverordnung vom 16. November 1663 wegen Taxierung der Haushalte der Zivilbedienten, mit beigefügtem Verzeichnis der Bedienten; Regierungsverordnung vom 30. November 1663 wegen Klassifizierung der Zivilbedienten und Abstattung der Steuer an die dazu verordneten Kommissare (siehe auch Rep. 5a Nr. 3296 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v8208502)); Kommissionserteilung der Regierung vom 16. November 1663 an bestimmte Personen wegen Beschreibung der Kopfsteuer, mit beigefügtem Verzeichnis der Kommissare wegen des Adels; Gesuch des Gräfen Dietrich von Düring im Alten Land vom 25. November 1663 um Erlass der Kommissionsarbeit, mit nachfolgendem Bewilligungsbescheid der Regierung; Regierungsmandat an den Vogt Hans Heinrich Hanfstengel zu Erskeinschwinge vom 28. November 1663 wegen Beschreibung der Personen in Schölisch durch die im Land Kehdingen, Bützflethischer Teil, verordneten Kommissare; Erinnerung der bremischen Ständedeputierten vom 30. November 1663 zur weiteren Einrichtung der Kopfsteuer; Schreiben des Baumeisters Johann von Hassel in Bremen vom 27. November 1663 wegen Beschreibung und Entrichtung der Kopfsteuer in der Stadt Bremen (mit Anlagen: Verzeichnisse der in schwedischen Diensten stehenden Personen, der geistlichen Personen, Schul- und anderen Bedienten, der in zur Domkirche gehörenden Häusern wohnenden Bremer Bürger sowie der in den Wohnungen der Donatare lebenden Stadtbürger und anderen Personen); Antwortschreiben der Regierung vom 1. Dezember 1663; Schreiben der Regierung vom 1. Dezember 1663 wegen Hinzuziehung weiterer Personen zu den Kommissionen an einzelnen Orten; Instruktion für die Generaleinnehmer der Kopfsteuer vom 3. Dezember 1663 (Entwurf und Ausfertigung); Erinnerung der bremischen Ständedeputierten dazu vom 4. Dezember 1663, mit nachfolgender Regierungserklärung; Gesuch der bei der Kanzlei bestallten ordentlichen Prokuratoren vom 30. November 1663 um Nichtunterwerfung der Kopfsteuer durch die Stadt Stade, mit nachfolgendem Regierungsmandat an die Stadt vom 4. Dezember 1663 wegen Kollektierung der beeidigten Prokuratoren durch die Regierung; Antwortschreiben von Bürgermeister und Rat der Stadt Stade vom 9. Dezember 1663 (mit Anlagen: Auszüge aus dem Stader Rezess von 1652 und der königlichen Resolution für Stade von 1653);
Enthält: Schreiben der Kommissare des Amtes Wildeshausen vom 4. Dezember 1663 wegen Verhaltens gegenüber den dortigen lüneburgischen und oldenburgischen Meiern, mit nachfolgender Regierungsverfügung; Schreiben der Kommissare des Landes Kehdingen, Bützflethischer Teil, vom 5. Dezember 1663 wegen Beschreibung der Insel Krautsand etc., mit nachfolgendem Regierungsbescheid; Schreiben der Kommissare des Amtes Ottersberg vom 5. Dezember 1663 wegen Verhaltens gegenüber den dortigen rotenburgischen Meiern, mit nachfolgendem Regierungsbescheid; weitere Korrespondenz vom Dezember 1663 bis Juli 1664 wegen Nachfragen oder Beschwerungen hinsichtlich der Kopfsteuer im Alten Land, Vieland und Apeler, Amt Neuhaus, Altenwalde etc., auch Gesuche um Fristverlängerung zur Zahlung der Beiträge bzw. Erlass; Memorial der Catharina Ölgard Meyer, Witwe des Landrentmeisters Rudolf Wissing, vom 12. Dezember 1663 wegen Beschreibung ihrer eigenen Meier, mit beigefügter Kopfschatz-Beschreibung ihrer Meier in Dollern; Schreiben der Obereinnehmer der Kopfsteuer, Landrat Johann Heinrich von Brobergen und Bürgermeister Heinrich Hintze, vom 18. Dezember 1663 wegen Auszahlung der Gelder an den Landrentmeister, mit nachfolgendem Regierungsbescheid; Schreiben einzelner Kommissare wegen Übersendung der Kopfschatzbeschreibungen; Auszahlungsmandate der Regierung an die Obereinnehmer (mit Verzeichnissen), auch Aktenstücke zur Liquidation der Obereinnehmer mit dem Landrentmeister vom April 1664; Schreiben der nach Braunschweig gesandten Abgeordneten an die Regierung vom Dezember 1663 wegen Erhebung der Kopfsteuer in der Stadt Bremen; Gesuch der Stadt Bremen vom 11. Dezember 1663 um Befreiung ihrer Stadtbürger vom Kopfschatz; Kommissionserteilung der Regierung an den Etatsrat Statius Speckhan in Bremen vom 29. Januar 1664 wegen Verhandlungen mit Bürgermeister und Rat der Stadt in der streitigen Kopfsteuersache; Bericht Speckhans vom 25. Januar 1664 über den stadtbremischen Widerstand gegen die verordnete Kopfsteuerzahlung der in den Kurien und Höfen wohnenden Stadtbürger; weitere Korrespondenz in der Streitsache vom Februar/März 1664, auch wegen der Kopfsteuer der zwischen Hastedt und dem Bremer Stein- und Pagenturm im Gericht Achim wohnenden Leute (mit Anlagen, u.a.: Verhandlungsprotokolle; siehe auch Rep. 5a Nr. 3296 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v8208502));
Enthält: Regierungsverordnungen vom 27. April und 1. Juli 1664 wegen Zahlung der rückständigen Kopfsteuergelder, mit beigefügtem Restantenverzeichnis; Gesuch Brobergens vom 17. August 1664 um Auszahlung der Unterhaltsgelder an die Auxiliartruppen, mit nachfolgendem Regierungsbescheid; Zitation der Regierung an Präsident und Landräte der bremischen Ritterschaft vom 14. September 1664 zu Verhandlungen über die Einrichtung der Kopfsteuer; Beschwerde der Vögte des Landes Wursten vom 11. Oktober 1664 über zu hohe Ansetzung bei der Kopfsteuer
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1652
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1653
Kopfschatz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.