Rescript von Carl Friedrich, Herzog zu Württemberg, Administrator und Obervormünder, an die Stabsbeamten zu Nellingen, Pfullingen usw.
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A 2 c (Zünfte) Nr. A 2 c (Zünfte) Nr. 3098
A 2 c (Zünfte) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 8-11 u. 18)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 8-11 u. 18) >> Bd. 9 Zünfte Kupferschmiede
1744 Januar 13
Regest: Es wird mit Missfallen festgestellt, dass die fürstl. Verordnungen über den verbotenen Aufkauf und Ausfuhr des alten und Einfuhr des neuen, unverarbeiteten Kupfers, die zur Aufnahme (= Gedeihen Förderung) der Kupferhämmer im Lande erlassen wurden, nicht eingehalten werden. Den Beamten wird daher erneut befohlen, diese Verordnungen selbst einzuhalten und die Zoller und Zollbereiter mit Nachdruck anzuweisen, dass künftig bei Strafe der Konfiskation keinem Inwohner, noch weniger einem Ausländer altes Kupfer oder Messing, ausser was die Meister des Kaltschmied(= Kupferschmied)-Handwerks, die sich bei der Hauptlade zu Stuttgardt eingekauft haben, worunter aber die Meister zu Gmünd keineswegs mehr begriffen sind, zur Treibung ihrer Profession nötig haben, zu feilem Kauf gebracht oder von Personen aufgekauft werden darf, sondern alles zu den beiden Kupferhämmern zu Berg und St. Christophstal eingeliefert werden muss, desgleichen kein unverarbeitetes Kupfer ausser Landes hereingebracht sondern bei den genannten Hämmern genommen, das verarbeitete Kupfer aber allein bei den inländischen Meistern gekauft werden darf.
Fürstl. Rentkammer.
Die Übereinstimmung mit dem Original bezeugt Stadtschreiber von Pfullingen Joh. Ludwig Laiblin.
Fürstl. Rentkammer.
Die Übereinstimmung mit dem Original bezeugt Stadtschreiber von Pfullingen Joh. Ludwig Laiblin.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Ausstellungsort: Stuttgardt
Genetisches Stadium: Kopie
Genetisches Stadium: Kopie
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ