Herzog Ernst I. von Sachsen-Gotha-Altenburg ratifiziert die fünf im Original inserierten, mit Herzog August von Sachsen-Weißenfels geschlossenen Rezesse über die Ämter Sachsenburg, Oldisleben, Frankenhausen und Seega.
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10001 Ältere Urkunden, Nr. 13608 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: K 404
10001 Ältere Urkunden
10001 Ältere Urkunden >> 1. Weltliche Provenienzen >> 1.1. Markgrafen von Meißen, Landgrafen von Thüringen, Kurfürsten und Herzöge von Sachsen, Könige von Polen >> 1.1.4. Sächsische Sekundogeniturfürstentümer
(17. Juli 1668, 12., 16. Nov. 1669) 20. November 1670
Enthält: 1. Rezess zwischen Herzog August von Sachsen-Weißenfels, Herzog Ernst I. von Sachsen-Gotha-Altenburg und Graf Albert Anton von Schwarzburg-Rudolstadt wegen Austauschs der bisher vermengt gelegenen Gehölzen in den Ämtern Sachsenburg, Oldisleben, Frankenhausen und Seega zur Erlangung einer richtigen Amts- und Jagdgrenze, Papier, Siegel und Unterschriften der Kommissare Hans August von Leitsch, Adam Samuel Freystein, Georg Hörnick (Sachsen-Weißenfels), Hiob Ludolff, Lorentz Crahmer (Sachsen-Gotha); es fehlen die Unterschriften der Schwarzburgischen Kommissare Zacharias Amman, Hans Apel von Tettau und Christoph Schreiber; enthalten sind 4 Risse, u. a. Spezifikation der von Jacob Reichenbach ausgemessenen Gehölze und Einteilung der Gehölze.- 2. Wechselbrief zwischen den Ämtern Sachsenburg und Oldisleben zum gegenseitigen Austausch von Gehölzen vom 12. November 1669, Papier, Siegel der Ämter und der Gemeinde Oldisleben, Unterschriften der Amtleute Georg Stötzel und Johann Zimmermann und der Verordneten aus Oldisleben.- 3. Rezess zwischen Herzog August von Sachsen-Weißenfels und Herzog Ernst I. von Sachsen-Gotha Altenburg vom 16. November 1669 wegen der Grenzen der Ämter Heldrungen und Oldisleben, Papier, Siegel und Unterschriften der Kommissare unter Nr. 1.- 4. Rezess zwischen Herzog August von Sachsen-Weißenfels und Herzog Ernst I. von Sachsen-Gotha Altenburg vom 16. November 1669 wegen Räumung der Unstrut, Papier, Siegel und Unterschriften von August von Leitz, Johann Zimmermann und Friedrich Bayer.- 5. Rezess zwischen Herzog August von Sachsen-Weißenfels und Herzog Ernst I. von Sachsen-Gotha Altenburg vom 17. Juli 1668 wegen der Jagdfolge in den Ämtern Sachsenburg und Oldisleben, Papier, Siegel und Unterschriften der Kommissare unter Nr. 1.
Enthält auch: Herzog Ernst von Sachsen-Gotha-Altenburg ratifiziert die fünf mit Herzog August von Sachsen-Weißenfels geschlossenen Rezesse über die Ämter Sachsenburg, Oldisleben, Frankenhausen und Seega, Friedenstein, den 20. November 1670, Papier, Siegel und Unterschrift des Ausstellers.- Sachsen-Weißenfels und Sachsen-Gotha schließen einen Rezess wegen der Jagdfolge in den Ämtern Sachsenburg und Oldisleben, Oldisleben, den 17. Juli 1668, Papier, Siegel und Unterschriften der Kommissare.
Enthält auch: Herzog Ernst von Sachsen-Gotha-Altenburg ratifiziert die fünf mit Herzog August von Sachsen-Weißenfels geschlossenen Rezesse über die Ämter Sachsenburg, Oldisleben, Frankenhausen und Seega, Friedenstein, den 20. November 1670, Papier, Siegel und Unterschrift des Ausstellers.- Sachsen-Weißenfels und Sachsen-Gotha schließen einen Rezess wegen der Jagdfolge in den Ämtern Sachsenburg und Oldisleben, Oldisleben, den 17. Juli 1668, Papier, Siegel und Unterschriften der Kommissare.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:14 MEZ
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