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Ritter Johann (Hans) von Bibra bekundet, dass Johann [I. von
Henneberg], Abt von Fulda, ihm einen Abschlag von 400 Gulden von den 2500
Gulden für ...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1511-1520
1513 Mai 30
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel in Holzkapsel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der geben ist uff Montag nach sant Urban des heiligen babsts tag nach Cristi unnsers lieben Herrnn geburt funfftzehenhundert unnd im dreytzehenden iare etcetera
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ritter Johann (Hans) von Bibra bekundet, dass Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, ihm einen Abschlag von 400 Gulden von den 2500 Gulden für den Verkauf der Schenkwaldschen Güter gezahlt hat. Dies geht auf eine Urkunde von 1512 Februar 9 (uff Montag nach Dorothee virginis unnd Christi unsers liebn Herrn geburt funfftzehenhundert unnd im zwolfften jare) zurück. Deshalb betragen die Schulden des Abtes nur noch 2100 Gulden. Ritter Johann verzichtet für sich und seine Erben auf alle weiteren Ansprüche auf diese 400 Gulden gegenüber Abt Johann und dem Kloster Fulda. Ankündigung der Besieglung und der Unterfertigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite, Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Hans von Bibra ritter mein hantschrifft)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ritter Johann von Bibra
Vgl. hierzu auch Nr. 1425, 1428, 1434, 1435 und 1437.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.