Kläger: Jacques Martini, Kaufmann in Hamburg, namens seiner Kinder aus der Ehe mit Angela von Wielen (Kläger).- Beklagter: Abraham Stockmann, Kaufmann in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Eidesleistung und Beweisführung durch die Vorlage der Original-Obligationen in einem Streit um Juwelen, die Ferdinand Feust als Sicherheit für Schuldverschreibungen dem Beklagten verpfändet hatte und die der Beklagte jetzt zur Realisierung seiner Schuldforderung verkaufen wollte; Hinweis der Kläger auf die Priorität ihrer Forderung gegen Ferdinand Feust aus einer Vormundschaftsverwaltung und auf die Ungültigkeit der Verpfändung wegen des Fallissements des Ferdinand Feust; Einrede des Beklagten, er habe die Pfänder in gutem Glauben angenommen
Vollständigen Titel anzeigen
Kläger: Jacques Martini, Kaufmann in Hamburg, namens seiner Kinder aus der Ehe mit Angela von Wielen (Kläger).- Beklagter: Abraham Stockmann, Kaufmann in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Eidesleistung und Beweisführung durch die Vorlage der Original-Obligationen in einem Streit um Juwelen, die Ferdinand Feust als Sicherheit für Schuldverschreibungen dem Beklagten verpfändet hatte und die der Beklagte jetzt zur Realisierung seiner Schuldforderung verkaufen wollte; Hinweis der Kläger auf die Priorität ihrer Forderung gegen Ferdinand Feust aus einer Vormundschaftsverwaltung und auf die Ungültigkeit der Verpfändung wegen des Fallissements des Ferdinand Feust; Einrede des Beklagten, er habe die Pfänder in gutem Glauben angenommen
211-2_M 13
M 1240
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> M
1642-1656
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Georg von Gülich (senior). Beklagter: Lt. Johann Hansen.- Instanzen: 1. Obergericht 1654-1656. 2. Reichskammergericht 1656-1658.- Darin: Obligationen des Ferdinand Feust in Höhe von über 50 000 Mark für den Beklagten aus der Zeit 1642-1644; Obligation von 1646 des Königs von Dänemark in Höhe von 8795 Reichstalern für die Witwe des Anton Feust; Aktenstücke aus dem Prozess der Parteien vor dem Niedergericht 1651; Aufstellung über die Erlöse bei der Versteigerung der strittigen Juwelen 1656.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11254 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ