Der SWR kommt - der SDR verabschiedet sich Teil II
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/009 D981033/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/009 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1998
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1998 >> August 1998
27. August 1998
Am 30.08.1998 um 00.00 Uhr schlägt die letzte Sendeminute für den Süddeutschen Rundfunk und den Südwestfunk. Nach gut 70 Jahren SDR und über 50 Jahren SWF haben sich die beiden Sender das mediale Ja-Wort gegeben und fusionieren nun zum SWR, zum Südwestrundfunk. Wir blicken noch einmal zurück, ganz ohne Zorn und Wehmut. Wie waren die ersten Jahre nach dem Krieg? Wiederaufbau, Neuorientierung und der feste Wille, ein demokratisches Rundfunksystem unter der Aufsicht der amerikanischen Alliierten aufzubauen - leiteten die "Macher" ein. Zu alledem hatten sie mit großen Widrigkeiten fertig zu werden. Ein Sendestudio und einen Regieraum gab es noch nicht. Es wurde aus einem Auto heraus Programm gemacht. Dann kam die Zeit der großen Rundfunklieblinge, zum Beispiel Hermann Haarmann; Sendungen, die unverkennbar mit dem Süddeutschen Rundfunk zu verbinden sind, beispielsweise "Sie wünschen - wir spielen" oder "U.A.w.g.", "Südfunk Aktuell" und viele andere mehr. Ein Rückblick als funkisches Feuerwerk von Tönen zum lebhaften sich erinnern und auch aufhorchen, weil doch noch nicht gewußt. (SDR-PR-Text)
Hans Bausch, Intendant des SDR, anläßlich der Einweihung von Studio Heidelberg. Johannes Schlemmer, Wissenschaftsredaktion, zur Verlegung dieser Redaktion nach Heidelberg, über das Bemühen, wissenschaftliche Sendungen verständlich zu präsentieren. Martin Walser über die "Nörgelecke" der Hausfrauen in der "Klingenden Wochenpost", für die er bei Radio Stuttgart als Volontär zuständig war. Kristina Reichert über das "Ratgeber-Radio". Friedmar Lüke über "Südfunk aktuell". Gerhard Rein über die nächtlichen Szenen im Dresdner Hauptbahnhof nach dem Fall der Berliner Mauer. Siegfried Höfermann, Marcel Pott, Hans-Wilhelm Vahleburg und Martin Wagner zum Golfkrieg. Norbert Scheumann erinnert an den "Club 19".
Hans Bausch, Intendant des SDR, anläßlich der Einweihung von Studio Heidelberg. Johannes Schlemmer, Wissenschaftsredaktion, zur Verlegung dieser Redaktion nach Heidelberg, über das Bemühen, wissenschaftliche Sendungen verständlich zu präsentieren. Martin Walser über die "Nörgelecke" der Hausfrauen in der "Klingenden Wochenpost", für die er bei Radio Stuttgart als Volontär zuständig war. Kristina Reichert über das "Ratgeber-Radio". Friedmar Lüke über "Südfunk aktuell". Gerhard Rein über die nächtlichen Szenen im Dresdner Hauptbahnhof nach dem Fall der Berliner Mauer. Siegfried Höfermann, Marcel Pott, Hans-Wilhelm Vahleburg und Martin Wagner zum Golfkrieg. Norbert Scheumann erinnert an den "Club 19".
0:40.00; 0'40
Audio-Visuelle Medien
Bausch, Hans; ca. 16. Jh.
Höfermann, Siegfried
Pot
Reichert, Kristina
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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