Karl, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, belehnt nach dem Tode des Johann Andreas Meyer dessen Vetter Johann Ludewig Serveus Meyer, Pastor in Berel, Sohn des verstorbenen Eberhard August Meyer, zu Mitbehuf seines Vetters Gottlieb Friedrichs, des Sohnes des verstorbenen Christian Friedrichs, mit 3 Bauhöfen nebst 9 Hufen, 1 Mühle und 2 Kothöfen zu Eitzum, wie sie früher die Familie Reuscher zu Lehen getragen und sie Heinrich Reuscher dem Hofamtschreiber Meier refutiert hat, 1 Hufe zu Bansleben, wie sie früher Georg Hilmer v. d. Wengs zu Lehen getragen hat, 1 Hofe und 1 Hufe zu Groß-Venkte, wie sie früher die Kürsner zu Schwanebeck zu Lehen getragen haben. ...geben...Wolfenbüttel...im 1766. jahre am neunzehnten monaths-tag Novembris. Mit den Unterschriften des Ausstellers und des Kanzlers v. Bötticher. Siegel einschließlich Pergamentstreifen abgefallen. Gekauft 01.11.1916 aus der Pabstschen Hinterlassenschaft in Braunschweig.
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Karl, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, belehnt nach dem Tode des Johann Andreas Meyer dessen Vetter Johann Ludewig Serveus Meyer, Pastor in Berel, Sohn des verstorbenen Eberhard August Meyer, zu Mitbehuf seines Vetters Gottlieb Friedrichs, des Sohnes des verstorbenen Christian Friedrichs, mit 3 Bauhöfen nebst 9 Hufen, 1 Mühle und 2 Kothöfen zu Eitzum, wie sie früher die Familie Reuscher zu Lehen getragen und sie Heinrich Reuscher dem Hofamtschreiber Meier refutiert hat, 1 Hufe zu Bansleben, wie sie früher Georg Hilmer v. d. Wengs zu Lehen getragen hat, 1 Hofe und 1 Hufe zu Groß-Venkte, wie sie früher die Kürsner zu Schwanebeck zu Lehen getragen haben. ...geben...Wolfenbüttel...im 1766. jahre am neunzehnten monaths-tag Novembris. Mit den Unterschriften des Ausstellers und des Kanzlers v. Bötticher. Siegel einschließlich Pergamentstreifen abgefallen. Gekauft 01.11.1916 aus der Pabstschen Hinterlassenschaft in Braunschweig.
NLA WO, 130 Urk, Nr. 182 I
NLA WO, 130 Urk Herzogliche Lehnsbriefe
Herzogliche Lehnsbriefe >> 1 Gliederungstitelebene 1
19.11.1766
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:31 MESZ