Papst Innocenz VIII. bestätigt den von Bürgermeistern und Rat der Stadt Nürnberg nach dem Tode Johannes Lochners präsentierten und vom Abt Johannes des St. Aegydienklosters daselbst eingesetzten Markus Hirsvogel (Hirsfogel) als Pfarrer bei St. Sebald und befiehlt Johannes Baptista von Ferrara, Kanonikus zu Modena, und die Offizialen der Bamberger und Augsburger Kirche den Genannten in den wirklichen Besitz dieser Pfarrkirche einzuführen.
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Papst Innocenz VIII. bestätigt den von Bürgermeistern und Rat der Stadt Nürnberg nach dem Tode Johannes Lochners präsentierten und vom Abt Johannes des St. Aegydienklosters daselbst eingesetzten Markus Hirsvogel (Hirsfogel) als Pfarrer bei St. Sebald und befiehlt Johannes Baptista von Ferrara, Kanonikus zu Modena, und die Offizialen der Bamberger und Augsburger Kirche den Genannten in den wirklichen Besitz dieser Pfarrkirche einzuführen.
Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, B-Laden, Urkunden 62
Lade B 69 Nr. 41; S. I L. 209 Nr. 50
Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, B-Laden, Urkunden
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1485 März 30
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Rom
Originaldatierung: Dat. Rome apud S. Petrum etc. 1483, tercio kal. aprilis.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1483
Monat: 3
Tag: 30
Äußere Beschreibung: Ausf., lat., Perg. mit anh. Bulle.
Originaldatierung: Dat. Rome apud S. Petrum etc. 1483, tercio kal. aprilis.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1483
Monat: 3
Tag: 30
Äußere Beschreibung: Ausf., lat., Perg. mit anh. Bulle.
Innozenz VIII., Papst (1484-1492)
Lochner, Johann (Pfarrer bei St. Sebald zu Nürnberg)
Hirsvogel, Markus (Pfarrer bei St. Sebald zu Nürnberg)
Ferrara, Johannes Baptista von (Kanoniker zu Modena, Offizial der Bamberger und Augsburger Kirche)
Rom (Italien), Ausstellungsort
Nürnberg, St. Sebald, Pfarrer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
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