Mitgliedschaft und Zusammenarbeit mit dem Juristischen Prüfungsamt beim Oberlandesgericht in Stettin
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Jur. Fak. 20
E 7
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2.5./I Juristische Fakultät
Juristische Fakultät >> 06. Juristisches Prüfungsamt und Prüfung der Diplom-Volkswirte >> 06.01. Juristisches Prüfungsamt und Prüfungsordnung
1922-1939, 1943
Enthält v.a.: Ablehnung der Überweisung von nicht in Greifswald bzw. Pommern beheimateten Rechtskandidaten an das Amtsgericht Greifswald, dabei Gesuche von: Hermann Callies, Günther Lemke. - Verfügungen und Mitteilungen des Ministeriums: Änderung der Prüfungsordnung (17. Mai 1913), Reform des Rechtsstudiums, Inkrafttreten der Bestimmungen der Ausbildungsverordnung vom 11. Aug. 1923 zum 1. März 1925, Übergangsbestimmung zur Ausbildungsordnung (1924), Wiederholung der 1. juristischen Prüfung, Reisekostenvorschüsse und Vergütung für Mitglieder des Juristischen Prüfungsamtes in Stettin, Bekanntmachung des juristischen Anschauungsunterrichts, Bedenken gegen Verlegung des Prüfungsamtes von Oberlandesgerichten an Sitz der Landgerichte, Berücksichtigung des Römischen Rechts bei mündlicher Prüfung, Mitwirkung der Universitätslehrer der Wirtschaftswissenschaften nur auf Gebiet der Wirtschaftswissenschaften, Hilfeleistung bei der Anfertigung einer Klausurarbeit an der Universität zu Köln und Abstellung von Unregelmäßigkeiten, Referentenentwurf zur Änderung der Ausbildungsverordnung innerhalb der Reform des juristischen Studiums (1931/32), Ort zur Bearbeitung von Rechtsfällen, Kürzung des Übernachtungsgeldes bei häufigen Dienstreisen, Aufforderung zur Mitteilung von Namen nichtarischer Dozenten (Fehlanzeige 1934), Abstempelung der Abgangszeugnisse von nicht bestandenen Prüflingen zur Vermeidung von Mißbrauch, Stellungnahme bei Neubesetzung der Prüfungsämter, Nichtbeteiligung entpflichteter Professoren an Prüfungen, Erteilung von Sonderurlaub für Rechtskandidaten und Gerichtsreferendare vom SS-Dienst und Schwierigkeiten dabei, Beschäftigung der Studierenden der Rechtswissenschaft bei einem Amtsgericht. - Vorschläge und Ernennung zu Mitgliedern des Juristischen Prüfungsamtes: Prof. Kähler, Prof. Biemann, Prof. Muhs (1925), Prof. Leibholz, Prof. Molitor (1930), Prof. Hoffmann, Prof. Langen, Prof. Molitor, Prof. Köttgen, Prof. Jahrreiß (1934), Prof. de Boor, Prof. Preyer, Prof. Fleck (1935), Doz. Frhr. v. Gemmingen-Hornberg (1936), a.o. Prof. Seidl (1937), a.o. Prof. Rühland (1937), Doz. Dr. Christern (1937), Prof. Bruns, Prof. Oberländer (1939). - Bericht betr. Gestaltung der 1. juristischen Prüfung (Referendarprüfung) in Preußen (Göttingen 1926). - Anfragen zu Rechtskandidaten und Promotionen: Gerhard Jalowietzki, Bruno Schick, Killmann, cand jur. Harry Struckmeyer, Hellmuth Eden, Harnisch, cand jur. Heinz Lubenow. - Entschließungen der Vereinigung der Sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Hochschullehrer: Ablehnung der Mitbeteiligung der Wirtschaftswissenschaften am preußischen Referendarexamen, Fortschritte in Stellung und Bedeutung der Wirtschaftswissenschaften im Referendarexamen und Wünsche zur Beseitigung der Mängel (1927), Anfrage und Stellungnahme der Fakultät zur Stellung der Nationalökomomie in 1. juristischer Staatsprüfung (1930). - Besetzung der juristischen Prüfungsämter mit Lehrern der Wirtschaftswissenschaft und Mitwirkung bei der Referendar-Prüfung (Göttingen 1924). - Stellungnahmen und Diskussion der Juristischen Fakultäten zur Reform. - Neuordnung der Bücherei des Oberlandesgerichts Stettin und Angebot an Fakultät. - Vergleich der Ergebnisse der 1. juristischen Staatsprüfung mit anderen Prüfungsämtern: 1925, 1936, 1938. - Todesanzeige des Generalstaatsanwaltes und Präsidenten des Strafvollzugamts Dr. Spelthahn aus Stettin. - Gebührenanteile der Professoren als Mitglieder des Juristischen Prüfungsamtes: Stampe, Frommhold, Merkel, Klingmüller, Holstein, Neuwiem, Langen, Schönfeld, Muhs, Biermann, Kähler. - Stellungnahme der Fakultät zum Bericht der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen über Erfahrungen mit der neuen juristischen Prüfungsordnung. - Anregung zur Umverteilung der Gebühren für Prüfer des 1. und 2. Prüfungstages (Münster). - Anfrage betr. Vorlesungen in der Volkswirtschaftslehre als Voraussetzung für das Referendarexamen. - Bericht der Berliner Konferenz der Preußischen Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultäten über Mängel der neugestalteten 1. juristischen Prüfung in Preußen (5. März 1927). - Ausführungen des Präsidenten des Landesprüfungsamts Schwister zum Haushalt der Justizverwaltung (Druck 1928). - Schriftwechsel und Mitteilungen über Prüfungsangelegenheiten, Prüfer und Prüfungszeiten. - Stellungnahme der Juristischen Fakultät der Universität Berlin gegen das Verfahren der Berufung der Mitglieder des Prüfungsamts für die 1. juristische Prüfung auf Widerruf (1930) und Schriftwechsel. - Rechtswissenschaftliche Übungen der Studierenden. - Merkblatt für Studierende der Rechtswissenschaft, dabei: Konversatorien und Repetitionskurse, Studienplan und Studiengang, Lateinkurse (Druck 1931). - Bekanntmachung zu Lateinkursen als Voraussetzung für das Rechtsstudium. - Nichtzulassung von Rechtskandidaten nichtarischer Abstammung zur 1. juristischen Prüfung. - Nachweis der arischen Abstammung für Prüfungskandidaten. - Forderungen des Reichsministers Frank betr. Kampf gegen jüdische Rechtswissenschaftler und Autoren. - Studienangelegenheiten und Gesuche um Zulassung zur Prüfung und Notprüfungen: Schneider, Mattner, Winckler, Ryba, Armin Werner, Prüfungssache Günther Vonneilich, Ulrich Wolcke, Joger, Georg Jankowski, Werner Haspelmann, Heyko Heyken, Werner Feldmann, Otto Gorziza, Frank Polenz, Fritz Schröder, Günter Ernst, Karl-Heinz Steinke (SS-Totenkopf-Standarte "Oranienburg"). - Mitteilung über Ernennungen: Doz. Dr. Erwin Seidl zum a.o. Professor (1937), Doz. Dr. Bruns zum a.o. Professor für Strafrecht (1939). - Ablehnung der Verlängerung der Meldefrist und Verschiebung von Prüfungsterminen bei Militärpflicht: stud. jur Wolf Heeger, Ernst Lohoff. - Anfrage der Reichsstudentenführung zu Erfahrungen bei der Umsetzung der juristische Studienordnung und juristisches Staatsexamen.
Band: Bd 1
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Akten
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
29.10.2025, 11:29 AM CET