Hans Hexenagger von Hexenagger fordert im vor dem Chorgericht des Domkapitels von Regensburg geführten Streit mit dem Pfarrer von Hagenhill (Hagenhül) um einige Güter in Berghausen, die er von Abt Hartung von St. Emmeram gekauft hatte (siehe Urkunde vom 14. Dezember 1457, Nr. 1717), Abt Michael von St. Emmeram dazu auf, ihm in diesem Rechtsstreit gemäß dem Kaufbrief fürstant zu leisten oder vor einem der von ihm genannten Richter zu Recht zu stehen. Abt Michael erklärt sich daraufhin durch Hans Mistelpeck von Lintach dazu bereit, obwohl er exemt und gefreyt sei, ihm vor Herzog Albrecht [IV.] von Bayern-München zu Recht zu stehen. Notariatsinstrument des kaiserlichen Notars Engehart Wildenpach von Molhausen, Kleriker Mainzer Bistums
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Hans Hexenagger von Hexenagger fordert im vor dem Chorgericht des Domkapitels von Regensburg geführten Streit mit dem Pfarrer von Hagenhill (Hagenhül) um einige Güter in Berghausen, die er von Abt Hartung von St. Emmeram gekauft hatte (siehe Urkunde vom 14. Dezember 1457, Nr. 1717), Abt Michael von St. Emmeram dazu auf, ihm in diesem Rechtsstreit gemäß dem Kaufbrief fürstant zu leisten oder vor einem der von ihm genannten Richter zu Recht zu stehen. Abt Michael erklärt sich daraufhin durch Hans Mistelpeck von Lintach dazu bereit, obwohl er exemt und gefreyt sei, ihm vor Herzog Albrecht [IV.] von Bayern-München zu Recht zu stehen. Notariatsinstrument des kaiserlichen Notars Engehart Wildenpach von Molhausen, Kleriker Mainzer Bistums
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 1931
KU Regensburg-St. Emmeram F. 173
Registratursignatur/AZ: Kasten 10, Schublade Nr. 3, Nr. 29
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> III. 1401-1500
1469 April 28
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Notariatsinstrument mit Notarsignet
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Daz ist geschen zu Regensburg in dem jare tage moned als obgeschriben ist (in dissem gagenwartigen jare als man zalt noch Christi gepurt vierczehen hundert und in dem neunundsechczigsten jare am freitage an ainer des lesten tags des monets aprilis in der a
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1469
Monat: 4
Tag: 28
Äußere Beschreibung: 40x37 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Daz ist geschen zu Regensburg in dem jare tage moned als obgeschriben ist (in dissem gagenwartigen jare als man zalt noch Christi gepurt vierczehen hundert und in dem neunundsechczigsten jare am freitage an ainer des lesten tags des monets aprilis in der a
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1469
Monat: 4
Tag: 28
Äußere Beschreibung: 40x37 cm
Hexenagger: Hans, zu Hexenagger
Pfersfelder: Hartung, Abt von St. Emmeram in Regensburg
Teyer: Michael, Abt von St. Emmeram
Mistelbeck: Hans, von Lintach
Bayern (-München): Albrecht IV. der Weise, Herzog von
Wildenpach: Engehart, von Molhausen, kaiserlicher Notar, Kleriker des Bistums Mainz
Regensburg (krfr.St.), Domkapitel: Chorgericht
Hagenhill (Gde. Altmannstein, Lkr. Eichstätt), Pfarrei/Kirche: Pfarrer
Berghausen (Gde. Altmannstein, Lkr. Eichstätt)
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Äbte \ Hartung Pfersfelder
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Äbte \ Michael Teyer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:40 MESZ
CC0 1.0 Universell