1561 Apr. 24 (am Tag Georgii) Peter Schmidt zu Unterschneidheim bekundet: Bisher hatte er Heinrich Scherb, DO-Vogt zu Dinkelsbühl, von Amts wegen aus seinem Lehengut (Gunstguetlin) zu Schneidheim, das dem dortigen Heiligen eine Gült von 1 1/2 lb [hl), 3 d für Öl und 2 d Kerzengeld zu entrichten hat, eine jährliche Herrengült von 60 Eiern, 3 hl, 4 Herbsthühnern und 1 Fastnachtshenne sowie 12 d für Auf- und Abfahrt zu geben. Nachdem Scherb dem Gut 3 1/2 Morgen Acker und 1 Tagwerk Wiese in gen. Lagen einverleibt hat, verpflichtet der A. sich gegenüber dem gen. Vogt, vor allem aber Herrn Heinrich von Bobenhausen, Landkomtur der Ballei Franken, Komtur zu Ellingen und Nürnberg DO, seine Lehens- und Untertanenpflichten zu erfüllen und zusätzlich zu den gen. Gülten jährlich 1/2 Malter Dinkel und 1/2 Malter Hafer Kastenmeß als Herrengült zu geben. Bei Besitzwechsel hat das Gut dieselben Vergünstigungen wie die anderen Güter des DO zu Schneidheim und im Amt Dinkelsbühl. Sr.: Christoph von Diemantstein zu Trochtelfingen, Pfleger des Klosters Kirchheim [am Ries] Z.: 1) Endris Laib und 2) Wilhelm Wetzstain, beide zu Kirchheim [am Ries] Ausf. Perg. - 1 Sg., besch. - Rv.: ...; Hanß Georg Schönberger Inhaber, [um 1670] Prov.: Amt Dinkelsbühl, Vogteiamt Schneidheim RSig.: 69; Lit. F ASig.: [Kasten] 127 [Fach] 14 [Büschel] 19; 214