Kauf der beiden Hälften der Keimenmühle ("Geheimen Mühle") an der Rems bei Beinstein und deren Zubehörs für das Herzogliche Haus Württemberg, Erwerb weiteren Zubehörs
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 155 Bü 104
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 155 Stetten im Remstal, Kammerschreibereiamt
Stetten im Remstal, Kammerschreibereiamt >> 3. Akten >> 3.2 Angelegenheiten in einzelnen Orten >> 3.2.1 Beinstein
1688, 1705, 1760
Darin: 1688 Aug. 16, Die ganze Gemeinde des Fleckens Beinstein verkauft an Herzog Administrator Friedrich Carl zu Württemberg die halbe sogen."Geheim Mühle" an der Rems bei Beinstein für 2000 fl in bar, Sr.: 1. Jakob Albrecht Hetzel, Vogt zu Waiblingen, als Stabsamtamann über Beinstein; 2. Bürgermeister und Gericht der Stadt Waiblingen, Abschr. Pap.; 2. 1705 Mai 1, Eleonora Juliana Herzogin zu Württemberg überläßt die Nutznießung der sogen. "Geheimen Mühle" bei Beinstein an ihre Söhne auf deren Lebenszeit gegen Lieferung des Weines aus der Kellerei Winnental an die Wittumshofhaltung, Sr.: A., Abschr. Pap.; 3. 1760 Dez. 4, Christoph Leonhard Wyß, Chirurgus, und Carl Friedrich Rietmüller, beide bürgerliche Inwohner zu Beinstein, verkaufen an die Schloßhofmeisterei Winnental, vertreten durch Franz Benjamin Scheid, Hofrat und Hofmeister zu Winnental, 3 Vtl. Garten in beschriebener Lage bei der sogen."Geheimen Mühle" bei Beinstein für 260 fl in bar, Abschr. Pap.
5 Schr.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:30 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Hofkammer des Hauses Württemberg (Depositum) (Tektonik)
- Kammerschreibereiämter (Tektonik)
- Stetten im Remstal, Kammerschreibereiamt (Bestand)
- 3. Akten (Gliederung)
- 3.2 Angelegenheiten in einzelnen Orten (Gliederung)
- 3.2.1 Beinstein (Gliederung)