Dietrich, Sohn des Herrn + Dietrich von Malberg (Maleberch), Ritter, bekundet, daß er Ledigmann des Grafen Johann von Saarbrücken, Herrn zu Commercy wird, 1/2 Jahr zu Saarbrücken zu sitzen für 100 Pfund Metzer Pfennige von dem Gut zu Thedingen (Thetingen), das nach seiner Mutter Tod heimfallen soll, einem Haus in der Burg zu Saarbrücken, in dem seine Mutter wohnt, Wiesen und Gärten, der Hälfte einer Wiese, die seine Mutter halb neben dem Grafen nutzt, an den diese nach deren Tod zurückfallen soll. Falls die 100 Pfund gezahlt werden soll er dafür 10 Pfund Rente auftragen, sonst weiterhin das Gut in Thedingen nutzen. Siegler: Thomas von Siebenborn (-burnen) und Johann von Onseldingen (Onsil-).
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Dietrich, Sohn des Herrn + Dietrich von Malberg (Maleberch), Ritter, bekundet, daß er Ledigmann des Grafen Johann von Saarbrücken, Herrn zu Commercy wird, 1/2 Jahr zu Saarbrücken zu sitzen für 100 Pfund Metzer Pfennige von dem Gut zu Thedingen (Thetingen), das nach seiner Mutter Tod heimfallen soll, einem Haus in der Burg zu Saarbrücken, in dem seine Mutter wohnt, Wiesen und Gärten, der Hälfte einer Wiese, die seine Mutter halb neben dem Grafen nutzt, an den diese nach deren Tod zurückfallen soll. Falls die 100 Pfund gezahlt werden soll er dafür 10 Pfund Rente auftragen, sonst weiterhin das Gut in Thedingen nutzen. Siegler: Thomas von Siebenborn (-burnen) und Johann von Onseldingen (Onsil-).
121, U von Malberg 1324 August 6
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 13 Anfangsbuchstabe M >> 13.1 von Malberg
1324 August 6
Ausfertigung, Pergament, beide Siegel ab; Kopie, Papier, 18. Jh.
Urkunde
Regest: Jungk Nr. 1105
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ