Naturwissenschaftlich-Mathematische Fakultät (1892-1971) (Bestand)
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B 0015
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1892-1971
Form und Inhalt: Naturwissenschaftlich-Mathematische Fakultät
Schon 1866 regte der Mediziner de Bary eine Begründung einer Naturwissenschaftlichen Fakultät aus Fächern der Medizinischen und Philosophischen Fakultäten an. Nachdem die naturwissenschaftlichen Fächer in der Philosophischen Fakultät zusammeng-efasst und stark angewachsen waren, wurde am 18.1.1897 ein erneuter Antrag auf Trennung der Fakultät in zwei Fakultäten gestellt. Es wurden jedoch vorerst nur zwei Sektionen gebildet. Erst nach einer Abstimmung in der Philosophischen Fakultät im Jahr 1910 beschloß das zuständige Ministerium in Karlsruhe die Bildung der Naturwissenschaftlich-Mathematischen Fakultät. Sie wurde zum 15.10.1910 gegründet und bestand bis zur Neugliedeu-ng der Universität 1970. Zum 1.4.1920 wurde die Abteilung für Forstwesen der Technischen Hochschule Karlsruhe in die Naturwissenschaftlich-Mathemathische Fakultät der Universität Freiburg eingegliedert. Zusätzlich zu dieser Forstlichen Abteilung wurden im Wintersemester 1966/67 in der Naturwissenschaftlich-Mathematischen Fakultät fünf weitere eingerichtet: Mathematik, Physik, Chemie und Pharmazie, Biologie und Geowissenschaften. Diese Abteilungen waren relativ selbständig, sie regelten Promotionen und Diplomprüfungen in eigener Zuständigkeit. Bei Habilitationen wurden die Professoren durch Kollegen aus anderen Abteilungen unterstützt. Berufungen auf Lehrstühle wurden in den Abteilungen vorbereitet und in der Gesamtfakultät abschließend behandelt. Zum Sommersemester 1970 wurden sechs Fakultäten aus den Abteilungen der Naturwissenschaftlich-Mathematischen Fakultät gebildet: Die Mathematische Fakultät, die Fakultät für Physik, die Fakultät für Chemie und Pharmazie, die Fakultät für Biologie, die Geowissenschaftliche Fakultät und die Forstwissenschaftliche Fakultät.
Universitätsverfassung; Senatssitzungen; Wahlen zu universitären Gremien; Gliederung der Fakultät; Dekanat; Fakultätssitzungen; Personalangelegenheiten des nichtwissenschaftlichen Personals; Ehrungen und Feierlichkeiten, Ehrenpromotionen; Stiftungen und Schenkungen; Haushalt; Gebäude, allgemein; Auslandsbeziehungen; Beziehungen zu wissenschaftlichen Einrichtungen und anderen Universitäten; Forschung und Forschungsprojekte; Fakultätentage; Kongresse; Hochschulverband; Lehrbetrieb; Exkursionen; Studium Generale; Fortbildung; Institute; Abteilungen; Lehrstühle; Personalangelegenheiten des wissenschaftlic-hen Personals; Wissenschaftliche Assistenten und Hilfskräfte; Gastprofessuren und Lehraufträge; Studiengang; Stipendien; Gebühren; Zulassung; Kapazitäten; Studiengebühr; Prüfungsordnungen; einzelne Prüfungen; Promotionsbücher; Entziehungen der Doktorwürde; Habilitationen.
Helmuth Gericke, Zur Geschichte der Mathematik an der Universität Freiburg i.Br., (Beiträge zur Freiburger Wissenschafts- und Universitätsgeschichte 7), Freiburg 1955.
Ernst Theodor Nauck, Zur Vorgeschichte der Naturwissenschaftlich-Mathematischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br., (Beiträge zur Freiburger Wissenschafts- und Universitätsgeschichte 4), Freiburg 1954.
Eduard Zentgraf, Aus der Geschichte der Naturwissenschaften an der Universität Freiburg i.Br., (Beiträge zur Freiburger Wissens-chafts- und Universitätsgeschichte 18), Freiburg 1957.
Schon 1866 regte der Mediziner de Bary eine Begründung einer Naturwissenschaftlichen Fakultät aus Fächern der Medizinischen und Philosophischen Fakultäten an. Nachdem die naturwissenschaftlichen Fächer in der Philosophischen Fakultät zusammeng-efasst und stark angewachsen waren, wurde am 18.1.1897 ein erneuter Antrag auf Trennung der Fakultät in zwei Fakultäten gestellt. Es wurden jedoch vorerst nur zwei Sektionen gebildet. Erst nach einer Abstimmung in der Philosophischen Fakultät im Jahr 1910 beschloß das zuständige Ministerium in Karlsruhe die Bildung der Naturwissenschaftlich-Mathematischen Fakultät. Sie wurde zum 15.10.1910 gegründet und bestand bis zur Neugliedeu-ng der Universität 1970. Zum 1.4.1920 wurde die Abteilung für Forstwesen der Technischen Hochschule Karlsruhe in die Naturwissenschaftlich-Mathemathische Fakultät der Universität Freiburg eingegliedert. Zusätzlich zu dieser Forstlichen Abteilung wurden im Wintersemester 1966/67 in der Naturwissenschaftlich-Mathematischen Fakultät fünf weitere eingerichtet: Mathematik, Physik, Chemie und Pharmazie, Biologie und Geowissenschaften. Diese Abteilungen waren relativ selbständig, sie regelten Promotionen und Diplomprüfungen in eigener Zuständigkeit. Bei Habilitationen wurden die Professoren durch Kollegen aus anderen Abteilungen unterstützt. Berufungen auf Lehrstühle wurden in den Abteilungen vorbereitet und in der Gesamtfakultät abschließend behandelt. Zum Sommersemester 1970 wurden sechs Fakultäten aus den Abteilungen der Naturwissenschaftlich-Mathematischen Fakultät gebildet: Die Mathematische Fakultät, die Fakultät für Physik, die Fakultät für Chemie und Pharmazie, die Fakultät für Biologie, die Geowissenschaftliche Fakultät und die Forstwissenschaftliche Fakultät.
Universitätsverfassung; Senatssitzungen; Wahlen zu universitären Gremien; Gliederung der Fakultät; Dekanat; Fakultätssitzungen; Personalangelegenheiten des nichtwissenschaftlichen Personals; Ehrungen und Feierlichkeiten, Ehrenpromotionen; Stiftungen und Schenkungen; Haushalt; Gebäude, allgemein; Auslandsbeziehungen; Beziehungen zu wissenschaftlichen Einrichtungen und anderen Universitäten; Forschung und Forschungsprojekte; Fakultätentage; Kongresse; Hochschulverband; Lehrbetrieb; Exkursionen; Studium Generale; Fortbildung; Institute; Abteilungen; Lehrstühle; Personalangelegenheiten des wissenschaftlic-hen Personals; Wissenschaftliche Assistenten und Hilfskräfte; Gastprofessuren und Lehraufträge; Studiengang; Stipendien; Gebühren; Zulassung; Kapazitäten; Studiengebühr; Prüfungsordnungen; einzelne Prüfungen; Promotionsbücher; Entziehungen der Doktorwürde; Habilitationen.
Helmuth Gericke, Zur Geschichte der Mathematik an der Universität Freiburg i.Br., (Beiträge zur Freiburger Wissenschafts- und Universitätsgeschichte 7), Freiburg 1955.
Ernst Theodor Nauck, Zur Vorgeschichte der Naturwissenschaftlich-Mathematischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br., (Beiträge zur Freiburger Wissenschafts- und Universitätsgeschichte 4), Freiburg 1954.
Eduard Zentgraf, Aus der Geschichte der Naturwissenschaften an der Universität Freiburg i.Br., (Beiträge zur Freiburger Wissens-chafts- und Universitätsgeschichte 18), Freiburg 1957.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.08.2025, 09:45 MESZ