mandati der pfandung. Unbefugte Steuererhebung und Inhaftierung des Georg Köhler, Wirt zu Großheirath ("Heyrath"). Der Kl. behauptet, die Bekl. zu 3) hätten von dem Wirt des Ortes Großheirath Abgaben gefordert, die über die gewöhnlichen acht Gulden pro Jahr hinausgingen. Zudem hätten sie eine neue "trancksteuer uf die schenckhstatt" erhoben. Als diese Abgaben nicht entrichtet wurden, sei der Wirt in Coburg inhaftiert (verstrickt) und die Zahlung eines Lösegeldes für seine Freilassung gefordert worden. Durch das Mandat werden die Bekl. verpflichtet, den Wirt zu Großheirath freizulassen.
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mandati der pfandung. Unbefugte Steuererhebung und Inhaftierung des Georg Köhler, Wirt zu Großheirath ("Heyrath"). Der Kl. behauptet, die Bekl. zu 3) hätten von dem Wirt des Ortes Großheirath Abgaben gefordert, die über die gewöhnlichen acht Gulden pro Jahr hinausgingen. Zudem hätten sie eine neue "trancksteuer uf die schenckhstatt" erhoben. Als diese Abgaben nicht entrichtet wurden, sei der Wirt in Coburg inhaftiert (verstrickt) und die Zahlung eines Lösegeldes für seine Freilassung gefordert worden. Durch das Mandat werden die Bekl. verpflichtet, den Wirt zu Großheirath freizulassen.
10690 Reichskammergericht, Nr. 25 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10690 Reichskammergericht
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1586
Enthält: Kläger/Antragsteller: Hans von Lichtenstein zum Stein, Amtmann zu Crailsheim
Beklagter/Antragsgegner: 1) August, Kurfürst von Sachsen, als Vormund der Herzöge Johann Ernst von Sachsen-Eisenach und Johann Kasimir von Sachsen-Coburg, 2) Georg Friedrich, Markgraf von Brandenburg-Ansbach, als Vormund der Herzöge Johann Ernst von Sachsen-Eisenach und Johann Kasimir von Sachsen-Coburg, 3) Statthalter und Räte zu Coburg
Prokuratoren Kl.: Lic. Martin Haug 1586
Prokuratoren Bekl.: Dr. Christoph Reiffsteck 1586
Ist-Bestand der Akte: Q 1-3
Beklagter/Antragsgegner: 1) August, Kurfürst von Sachsen, als Vormund der Herzöge Johann Ernst von Sachsen-Eisenach und Johann Kasimir von Sachsen-Coburg, 2) Georg Friedrich, Markgraf von Brandenburg-Ansbach, als Vormund der Herzöge Johann Ernst von Sachsen-Eisenach und Johann Kasimir von Sachsen-Coburg, 3) Statthalter und Räte zu Coburg
Prokuratoren Kl.: Lic. Martin Haug 1586
Prokuratoren Bekl.: Dr. Christoph Reiffsteck 1586
Ist-Bestand der Akte: Q 1-3
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:02 MEZ